Trockenheit Entnahme von Flusswasser: Verbot droht

Alb-Donau-Kreis / swp 04.08.2018

Die Trockenheit hat die Wasserstände in Bächen und Flüssen sinken lassen. Das Landratsamt appelliert deshalb an die Bürger, aus solchen Gewässern so weit möglich kein Wasser mehr zu entnehmen. Sollte sich die Wetterlage über das bevorstehende Wochenende hinweg nicht deutlich ändern, wird die Wasserentnahme aus Flüssen – mit Ausnahme von  Donau und Iller – aus Bächen sowie anderen Oberflächengewässern für voraussichtlich zwei Wochen untersagt werden müssen. Eine solche Entscheidung basiert auf dem Wasserrecht im Alb-Donau-Kreis. Das Landratsamt als untere Wasserbehörde bereitet sich darauf vor, mit Blick auf die Witterung sei ein solches Verbot auch wahrscheinlich, heißt es in einer Mitteilung.

Betroffen wären Klein- und Hobbygärtner, teilweise auch Landwirte, Gartenbauer und gewerbliche Betriebe. Schon jetzt, bei den derzeitigen Niedrigwasserständen, sollten zur Wasserentnahme keine Vertiefungen in den Gewässern angelegt und das Wasser nicht angestaut werden, mahnt die Behörde.

Entnahmeverbote gelten bereits in anderen Landkreisen: Ravensburg, Sigmaringen sowie im Bodenseekreis.

 Die niedrigen Wasserstände in den Flüssen und Bächen gefährden die Lebenswelt von Fischen und anderen Kleinlebewesen einschließlich der Gewässerflora. Aufgrund der hohen Wassertemperaturen leidet der Sauerstoffgehalt in den Gewässern.

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