Region Ulm/Neu-Ulm Enten und Gänse müssen zum Vogelgrippe-Test

SWP 03.01.2015
Zunächst bis zum 31. März gilt eine Eilverordnung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, um die Ausbreitung der Vogelgrippe einzudämmen.

Laut der "Geflügelverbringungsbeschränkungsverordnung" dürfen Enten und Gänse einen Bestand nur verlassen, wenn sie innerhalb von sieben Tagen vor dem Abtransport negativ auf Geflügelpest (H5 und H7) getestet worden sind. Die Proben mit einem kombinierten Rachen- und Kloakentupfer muss ein Tierarzt vornehmen. Stichprobenartig untersucht werden müssen dabei 60 Tiere des jeweiligen Bestandes. Werden weniger als 60 Tiere geschlachtet, sind alle zu testen. Die Kosten der Untersuchungen müssen die Tierhalter tragen.

Tausende Betriebe in Baden-Württemberg und Bayern halten Gänse, Enten und Truthühner. Bisher gab es im Freistaat keinen Fall von Vogelgrippe. Auch ist bislang weltweit keine Infektion von Menschen mit dem Virus H5N8 bekannt. Auskünfte zu der Eilverordnung gibt es beim Veterinärdienst im Landratsamt Neu-Ulm unter Tel. (0731) 704 06 62 und im Landratsamt des Alb-Donau-Kreises unter Tel. (0731) 185 17 40.