Andreas Koptisch, Bürgermeister der Gemeinde Altheim/Alb, geht fest davon aus, dass in der Freien Realschule pünktlich zum Schulanfang alle Bauarbeiten abgeschlossen sein werden. Im September soll  in den Gebäuden der 2014 geschlossenen Werkrealschule eine neue, freie Realschule entstehen. Um die alten Schulhäuser an die Anforderungen einer modernen Schule anzupassen, sind Restaurierungsarbeiten nötig.

Koptisch rechnet außerdem damit, dass die Renovierung der Gebäude nicht mehr als 450 000 Euro kosten wird. Damit liegt die Gemeinde Altheim/Alb deutlich unter ihrem Budget von 750 000 Euro. „Wir haben es mit einer guten Gebäudesubstanz zu tun. Außerdem hat der Hausmeister die Schule immer gut in Schuss gehalten“, sagt der Bürgermeister, der die Baustelle fast täglich besucht.

Der Rohbau und die fast komplett erneuerte Elektronik sind so gut wie  fertig und in den nächsten Wochen sollen rauchdichte Türen und eine Außentreppe zum Brandschutz installiert werden. Äußerlich wird an den Gebäuden nur wenig verändert, um den Charme der alten Schule nicht zu zerstören. „Wir haben versucht, gut erhaltene Elemente weiterzuverwenden“, erklärt Koptisch und deutet dabei auf die schönen, alten Holzböden. Insgesamt sind die Bauarbeiten aus der Sicht des Bürgermeisters sehr gut verlaufen. „Bisher gab es noch kein Problem, das wir nicht hätten lösen können.“

Zufrieden mit den Vorbereitungen ist auch Bettina Ehringer, die als Lehrerin an der neuen Schule unterrichten wird. Das Lehrerteam hat die Klassen bereits eingeteilt, auch die Bus- und Stundenpläne sind fertig. Nun werden „voller Tatendrang“ die ersten Schultage geplant.

Da sich mehr Kinder angemeldet haben als erwartet, beginnt der Schulbetrieb nicht wie geplant mit einer, sondern mit zwei fünften Klassen.  „Von der hohen Anmeldezahl von 40 Kindern sind wir sehr überrascht“, sagt die engagierte Lehrerin und freut sich darüber. Für das erste Schuljahr wünsche sie sich, dass sich jedes Kind in der Schule wohlfühle und das pädagogische Konzept, sowie die Zusammenarbeit mit den Eltern gut funktioniere.

Zahlreiche private Sponsoren und Firmen haben sich dazu bereit erklärt, die Schule finanziell zu fördern. „Wir sind total dankbar für die große Unterstützung“, sagt die Pädagogin. Auch über die Bereitschaft örtlicher Betriebe zur Zusammenarbeit mit der Schule freue sie sich sehr, so ist das Schulkonzept praktisch orientiert und sieht vor, dass die Schüler erste Arbeitserfahrungen in diesen Partnerbetrieben sammeln.