Ermittlung Einstieg ist zu gefährlich

Schelklingen / Petra Laible 15.09.2018

Das Silo auf dem Gelände des Schelklinger Zementwerks von Heidelberg Cement ist für die Ermittler weiterhin nicht zugänglich, das Areal bleibt abgesperrt. Das Hineingehen gestalte sich sehr kompliziert, sagte Polizeisprecher Wolfgang Jürgens auf Anfrage. Es sei derzeit zu gefährlich, in das nur von oben zugängliche Silo einzusteigen. „Wir müssen erst ein Konzept entwickeln, wie wir da reinkommen.“ Schließlich solle niemand weiteres gefährdet werden.

In dem Silo waren, wie berichtet, vor einer Woche zwei Bauarbeiter aus Polen tödlich verunglückt, nachdem ein Gerüst in 40 Metern Höhe zusammengebrochen war. Die 20 und 40 Jahre alten Männer stürzten in die Tiefe. Vier ihrer Kollegen konnten sich retten. Die Arbeiter waren bei einem Subunternehmen von Thyssenkrupp beschäftigt, das Unternehmen leitet die Baustelle. Die Unfallursache ist unklar. Gewerbeaufsicht und Berufsgenossenschaft wurden eingeschaltet.

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