Langenau Einstieg beim sozialen Wohnungsbau?

KF 28.10.2014

Wie kann die Kommune einkommensschwächere Familien unterstützen, an bezahlbare Wohnungen zu kommen? Auf Antrag der CDU-Fraktion hat sich der Ausschuss für Soziales und Verwaltung des Langenauer Gemeinderats mit dieser Frage befasst. Die Stadt verfügt derzeit über 59 Mietwohnungen und hat Belegungsrechte für Seniorenwohnungen, die ihr aber nicht gehören. Wenn ein Mieter einer städtischen Wohnung ausziehe, meldeten sich 15 bis 20 Bewerber, erläuterte Martin Hofstätter, Leiter des Umwelt- und Steueramts. Gegenwärtig betrage die Miete höchstens 5,25 Euro pro Quadratmeter. Im Vergleich zu privaten Vermietern liege die Stadt damit deutlich günstiger.

Laut Kämmerer Christian Honold verfügt die Kommune zur Zeit über vier größere Bauplätze, auf denen mehrgeschossige Wohnhäuser zulässig sind. In der Diskussion betonten Sprecher der Fraktionen, dass dabei auch die Stadt selbst als Bauherr tätig werden könne, um die Wohnungen "zu moderatem Preis" an Interessenten zu verkaufen oder zu vermieten. "Eine Entscheidung können wir heute nicht treffen", sagte Bürgermeister Wolfgang Mangold und kam mit den Räten überein, dass über den sozialen Wohnungsbau in Langenau zunächst innerhalb der Fraktionen weiter diskutiert wird. Gleichzeitig will die Verwaltung die Kosten berechnen, sobald die Stadt als Bauherr aktiv wird.