Neubau Neuer Zeltplatz am Tor zum Lonetal

Rammingen / Kurt Fahrner 29.05.2017

Lindenau ist vor allem wegen seiner Gaststätte „Schlössle“ ein beliebtes Ausflugsziel in der Region. Zudem gilt der zu Rammingen gehörende Weiler als Tor zum Lonetal und den Fundhöhlen der Eiszeitkunst. Touristisch aufgewertet werden könnten Lindenau und das Lonetal jetzt durch die Einrichtung eines Zeltalger-Platzes und zwei Ferienwohnungen, die neben einer Privatwohnung der Besitzer des Anwesens, Hausnummer 2, geplant sind.

Mit einer entsprechenden Bauvoranfrage hatte sich der Ramminger Gemeinderat zu beschäftigen, die Bürgermeister Karl-Friedrich Häcker den Räten in der jüngsten Sitzung vorgestellt hat. Demnach hat der Antragsteller vor, im südöstlichen Bereich seines weitläufigen Gartens einen Zeltlagerplatz vorrangig für Schulklassen und Jugendgruppen einzurichten, die von dort aus die archäologischen Bedeutsamkeiten und die Naturschönheiten des Lonetals erfahren und darüber hinaus regionale Sehenswürdigkeiten erkunden können.

Abgerissen werden soll ein bestehender Stadel, und an der selben Stelle ein Gebäude in gleicher Größe neu gebaut werden. In diesem sollen eine Privat- und zwei Ferienwohnungen Platz finden und im Untergeschoss die zum Zeltlagerplatz notwendigen WC-, Wasch- und Duschräume.

Zustimmung im Gemeinderat

Im Ramminger Gemeinderat wurde das Vorhaben übereinstimmend begrüßt und der Bauvoranfrage einstimmig das Einvernehmen erteilt. Bürgermeister Karl-Friedrich Häcker hob ab auf den erhofften Unesco-Welterbe-Status für das Lonetal, der sicherlich zusätzliche Touristen vor Ort anziehen werde, darunter auch Schulklassen und Jugendgruppen, denen der Zeltlagerplatz dann dienlich sein könne. Freilich sah Häcker in dem Vorhaben noch „eine Fülle von Unbekanntem“, was behördlich abzuklären sei. Stellungnahmen lägen noch nicht vor, sagte er.

Gemeinderätin Heidrun Grübel schlug vor, das neu zu erstellende Gebäude weiter in das Gartengrundstück zu rücken, um beengte Verhältnisse in der Zufahrt zum „Schlössle“ zu vermeiden. Inwieweit davon der Bestandsschutz für die Scheune und den Gebäude-Wiederaufbau berührt sei, müsse behördlich abgesprochen werden, stellte Häcker fest. Er betonte zudem, hinsichtlich der vorgeschriebenen Stellplätze und der Abwasserentsorgung für das Projekt sehe er bislang keine Probleme.