Fusion Ein Großverein für Fleckviehzüchter

Langenau / BARBARA HINZPETER 25.02.2016
Manche nannten es einen "historischen Tag": Am Dienstag ist die Fusion der Fleckviehzuchtvereine Ulm und Heidenheim vollzogen worden.

Nach dem Zusammenschluss lautet der Name "Fleckviehzuchtverein Ulm - Heidenheim". Er ist einer der größten in Baden-Württemberg. Die Mitglieder wählten am Dienstag in Langenau Georg Henner als ersten und Markus Wirth als zweiten Vorsitzenden. Der 53-jährige Georg Henner aus Ballendorf hatte bereits den Vorsitz des Ulmer Vereins innegehabt, Markus Wirth (37) aus Hermaringen hatte an der Spitze der Heidenheimer Fleckviehzüchter gestanden. Zuvor schon hatten die Mitglieder beider Vereine für den Zusammenschluss gestimmt. Einwände gegen Fusionsvertrag und neue Satzung habe es nicht gegeben, sagte Henner. Mit der Aufgabe der Eigenständigkeit wolle man einer Auflösung zuvorkommen, die so manchem Traditionsverein drohe, betonte Markus Wirth. "Die Chemie stimmt und die Zeit für den Zusammenschluss war reif." Der neue Verein vertritt 96 Landwirte, davon 42 Züchter mit insgesamt 2171 Kühen aus dem früheren Heidenheimer und 54 Milchviehhalter mit 3042 Tieren aus dem früheren Ulmer Verein.