Einsatz Echt gut: Im Einsatz für den Weihnachtsmarkt

Martin Sommer engagiert sich gerne für die  Gemeinschaft.
Martin Sommer engagiert sich gerne für die Gemeinschaft. © Foto: privat
Helga Mäckle 04.01.2018
Werbung, Aufbau, Abbau: Den engagierten Einsatz von Martin Sommer beim ersten Weihnachstmarkt in Herrlingen finden wir „echt gut“.

„Alle waren begeistert“, erzählt Martin Sommer über den ersten Weihnachtsmarkt in Herrlingen am 17. Dezember im Lindenhof-Park. Das Ambiente, die Video-Installation, die gelöste Stimmung. Alles habe gepasst, erzählt der Dirigent des Junior-Orchesters der Bläserphilharmonie Blaustein. Dass in etwa doppelt so viele Besucher kamen wie erwartet und die Wartezeit für einen Glühwein mitunter lang gewesen sei, habe dem Ganzen keinen Abbruch getan. Was Sommer aber noch mehr zu freuen scheint, ist das gute Miteinander, das die Herrlinger bereits bei den Vorbereitungen an den Tag gelegt haben. „Alle Vereine, alle haben wahnsinnig gut zusammen geschafft, es war eine richtig tolle Gemeinschaft.“

Cornelia Kaufmann, Vorsitzende der Karin-Wieland-Stifung, zu deren Gunsten der Weihnachstmarkt veranstaltet worden ist, kann das nur bestätigen: Und sie hebt Martin Sommer hervor. Vom Aufbau der Hütten, die die Herrlinger vom Lions-Club Erbach geliehen bekamen, bis zu dem Zeitpunkt als alles wieder aufgeräumt war, habe der 31-Jährige mitgeholfen. Nicht zuletzt bei der Werbung sei Sommer von unschätzbarem Wert gewesen.

Damit kennt er sich aus. Er hat Informatik studiert und einen Bachelor in Marketing. Ein Fachmann also, der auch die Homepage der Bläserphilharmonie gestaltet. Eine solche müsse vor allem übersichtlich und sinnvoll aufgebaut sein, erklärt Sommer, der am Technischen Gymnasium der Robert-Bosch-Schule Informatik und Mathematik unterrichtet. Sich ehrenamtlich zu engagieren „gehört sich einfach“, findet Sommer. In der Familie liegt es sicher auch, ist seine Mutter Rita doch Ortsvorsteherin von Herrlingen, Gemeinderätin in Blaustein, Vorsitzende der Bläserphilharmonie. Martin Sommer sieht sein Engagement aber auch ganz praktisch – als Schule fürs Leben. „Wie man mit Menschen umgeht, wie man Projekte organisiert und umsetzt, das lernt man nicht an der Uni.“

Dass er nach dem Herrlinger Weihnachtsmarkt „ordentlich platt“ war, gibt er gerne zu. So was mache man schließlich nicht alle Tage. Gelohnt habe sich die Arbeit so oder so, sagt Sommer. Und sagt auch gleich seine Mithilfe beim nächsten Markt zu. Und den soll es auf jeden Fall geben.