Kreis Neu-Ulm Digitalfunk für Donau-Iller kommt doch früher

NID 30.10.2014
Bereits im März 2014 hätte die Einführungsphase für den Digitalfunk im Rettungsdienstbereich Donau-Iller starten sollen. Bis August aber war, wie berichtet, nichts passiert. Wegen des G-8-Gipfels, der 2015 bei Garmisch-Partenkirchen stattfindet, hatte der Freistaat die Umsetzung gestoppt.

Kreisbrandrat Bernhard Schmidt rechnete mit einer einjährigen Verzögerung. Nun soll es doch schneller gehen: Wie es in einer Mittelung heißt, gab es kürzlich eine Auftaktveranstaltung bei der Feuerwehr Neu-Ulm. Bis Dezember 2015 soll nun der digitale Behördenfunk im Süden von Schwaben - damit auch im Rettungsdienstbereich Donau-Iller - in den erweiterten Probebetrieb gehen. Spätestens Ende 2016 soll alles rund laufen. "Wir sind wieder in den Zeitplan eingetreten", sagt Schmidt. Weil Prozesse gestrafft worden sind, lasse sich die Zeitverzögerung bis auf drei Monate aufholen. Eine Arbeitsgruppe wurde gebildet, ein hauptamtlicher Projektleiter eingestellt. Es ist der Sendener Erwin Berner, der sein Büro im Landratsamt Günzburg hat. Das Rettungsdienstgebiet Donau-Iller umfasst die Kreise Günzburg, Neu-Ulm, Unterallgäu sowie die Stadt Memmingen. Berner war gestern nicht zu erreichen. Schmid sagt, nun gelte es, den Kauf der Funkgeräte auszuschreiben und die Fahrzeuge umzurüsten.