Dellmensingen Die Grundschule am Ort halten ist das Ziel

Baut auf eine starke Dorfgemeinschaft: Der Dellmensinger Ortsvorsteher Reinhard Härle beim Neujahrsempfang des Ortschaftsrats.
Baut auf eine starke Dorfgemeinschaft: Der Dellmensinger Ortsvorsteher Reinhard Härle beim Neujahrsempfang des Ortschaftsrats. © Foto: Franz Glogger
Dellmensingen / FRANZ GLOGGER 03.01.2015
Hochwasserschutz, Baugebiet, Urnengrab: In Dellmensingen wird einiges auf den Weg gebracht, berichtete der Ortsvorsteher beim Neujahrsempfang.

Einen Stillstand hatte Dellmensingen im vergangenen Jahr nicht zu beklagen. Im Gegenteil: Ortsvorsteher Reinhard Härle listete beim Neujahrsempfang des Ortschaftsrats vor rund 100 Gästen in der Aula der Schule etliche Beispiele für die Aktivitäten im Ort auf. Er nannte den Aufstellungsbeschluss für das neue Baugebiet "Gansweidäcker", die Pläne für einen umfassenden Hochwasserschutz gegenüber Rot und Westernach sowie die ersten Entwürfe für eine Erweiterung des Friedhofs um ein großes Urnengrabfeld. Zudem fand die scheidende Zahnärztin eine Nachfolgerin für ihre Praxis.

Es habe aber auch Sorgenkinder gegeben, sagte Härle. Die Werkrealschule stehe mangels ausreichender Schülerzahlen auf der Kippe, trotz hervorragender Noten bei der Evaluation. Ziel müsse es sein, zumindest die Grundschule am Ort zu halten. Einschließlich der in der Vergangenheit geschaffenen Infrastruktur sei Dellmensingen trotzdem gut aufgestellt. Der Ortsvorsteher warb dafür, Neuerungen gegenüber aufgeschlossen zu sein und die damit verbundenen Herausforderungen anzunehmen, etwa der Zuweisung von Asylsuchenden. Fünf junge Männer seien seit einigen Wochen in einem von der Gemeinde erworbenen Haus untergebracht. Beim Schaffen einer starken Dorfgemeinschaft komme den Vereinen eine besondere Rolle zu. Das vielfältige Angebot im restlos gefüllten Jahreskalender zeige jedoch, "dass wir hier nur Positives berichten können".

Die Besucher nahmen die Gelegenheit zum Plausch und Austausch von Neujahrswünschen ausgiebig wahr. Mit Swing und Gospels sorgte der Chor "Sempre Avanti" für die musikalische Note.

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