Erbach / Franz Glogger

„Wer hätte das gestern noch gedacht?!“ Der Sprecher des Luftsportvereins (LSV) Erbach, Walter Möck, schaute am Sonntag beim Flugsporttag zufrieden in die Runde. Über dem Platz ein von Quellwolken durchzogener blauer Himmel, darunter ein Festgelände mit Besuchern zuhauf.

Um die Mittagszeit hatte der Wind nochmals bedrohliche Regenwolken durchs Donautal geschickt, aber dann galten Bedingungen, wie sie Flieger lieben. Möck wusste warum: „Wir haben unser Bestes gegeben und waren die ganze Woche anständig.“

Fliegen Flugsporttag in Erbach

In der Luft

Für seine Gäste hatte der LSV ein pralles Programm zusammengestellt. Wie immer heiß begehrt waren vom Start weg die Rundflüge. Ob vom Hubschrauber „Robinson R44“ oder Motorflugzeugen aus einmal seinen Heimatort von ganz oben zu sehen, war für Jung und Alt Vergnügen pur. „Ein toller Ausblick und spaßige Laune an Bord. Es war super“, sagte Jonas Becker aus Blaustein, als er von einer Runde um Ulm mit Andreas Buchenscheit zurückkam. Wer sich den Wind um die Nase wehen lassen wollte, buchte bei den „Schwarzwald-Coptern“ Stefan Kaiser und Daniel Bonke. Diese Luftschaukeln verzichten gänzlich auf eine schützende Haube.

Am Boden

Auch den am Boden gebliebenen Gästen wurde es nicht langweilig. Ob Kunstflug mit Modellflugzeugen, Seglern oder, wie es Johann Britsch und Davi Held beherrschen, mit bärenstarken Motormaschinen – schon beim bloßen Zusehen konnte es einem mulmig werden.

Weitere Attraktionen waren Schlepps von Segelflugzeugen, der Start von Heißluftballonen, und für die Kinder Bungee-Trampolin und Luftballonwettbewerb. „Wir sind super zufrieden und haben ein weiteres Mal unserem treuen Publikum zu danken“, sagte Möck.

Das könnte dich auch interessieren:

Stadtspitze und Ebbo Riedmüller einigen sich auf eine Fortsetzung des Pachtvertrags. Die Genehmigung von „Hans im Glück“ stockt.

Der Gegner für die zweite Runde im DFB-Pokal steht fest: Der SSV Ulm 1846 Fußball empfängt Bundesligist Fortuna Düsseldorf im Donaustadion.