Kinoabend nur für Frauen

Zwischen Lorenzo (Giancarlo Giannini) und Oma Marguerita (Marianne Sägebrecht) funkt es von Anfang an.
Zwischen Lorenzo (Giancarlo Giannini) und Oma Marguerita (Marianne Sägebrecht) funkt es von Anfang an. © Foto: dpa
Petra Laible 06.09.2017
Mamma mia, sie hat wirklich gefehlt, diese Idee, einen Kinoabend nur für Frauen zu organisieren.

Mamma mia, sie hat wirklich gefehlt, diese Idee, einen Kinoabend nur für Frauen zu organisieren. Die Spezialveranstaltung stellt der Katholische Deutsche Frauenbund im Dekanat Ehingen-Ulm auf die Beine, als „Geburtstagsgeschenk“ für die acht Ehinger Zweigvereine anlässlich des 100-jährigen Bestehens in der Diözese.

Die Biberacher Frauenbundfrauen hätten vorgemacht, wie ein Kinoabend speziell für Frauen zum Erfolg werden kann, sagt die Bezirksvorsitzende Veronika Balzer. „Die Frage stellte sich, ob dies auch für Ehingen und Umgebung möglich ist.“

Eindeutig: Ja. Im Ehinger Kino Central Center wird am 18. Oktober um 19 Uhr der Film „Omamamia“ von Tomy Weigand aus dem Jahr 2012 gezeigt. Eintritt nur für Frauen. Anschließend werde in der Villa Max noch Zeit sein zur Begegnung bei einem Cocktail oder Snack. Männliche Störmanöver bei der Nachbesprechung: ausgeschlossen.

Die Hauptrolle in „Omamamia“ spielt: klaro, eine Frau. Die quirlige Oma Marguerita (Marianne Sägebrecht) lässt sich von ihrer Tochter nicht ins Seniorenheim abschieben und macht sich eines Nachts auf nach Rom, um eine Audienz beim Papst zu erhalten.

Und jetzt kommt – Frauen eventuell nicht weiterlesen – der italienische Lebemann Lorenzo ins Spiel. Zwischen ihm und Marguerita „funkt“ es tatsächlich (siehe Foto).  Was das nun aus reiner Frauensicht bedeutet? Gute Frage. Da dieses „Moment mal“ in einem „gemischten“ Büro entstand, fehlt die nötige Eingebung.

Nicht, dass die Frauen nun in den Ruf kommen, übervorteilt zu werden: Im Mai gab es in den katholischen Dekanaten Ehingen-Ulm und Neu-Ulm schließlich auch eine Männerwallfahrt zur Oberelchinger Klosterkirche, ihr Thema „Glaube und Bier“.