In den nächsten Monaten und Jahren sollen etwa 100 Unesco-Geopoints auf der Schwäbischen Alb ausgewiesen werden, um Geotope oder Objekte, an denen sich die Erdgeschichte deutlich ablesen lässt, zu kennzeichnen. Federführend dabei ist der Geopark Schwäbische Alb, der dazu mit lokalen Partnern kooperiert und darüber derzeit auch auf der CMT in Stuttgart am eigenen Stand informiert.

Der Geopark sieht in den Punkten eine Möglichkeit, Besucherströme zu lenken. Es gehe nicht nur darum, die erdgeschichtlichen Höhepunkte bekannt zu machen, sagt Siegfried Roth, Geschäftsführer des Geoparks. „Wir wollen, dass in den Köpfen ankommt, welches kostbare Erbe wir hier haben und wie wir mit diesem uns anvertrauten Schatz bewusst umgehen können.“ Für die Geopoints sollen an verschiedenen Orten Infotafeln aufgestellt werden, die Besucher über die geologische Thematik unterrichten und auf den Umgang mit dem Geotop hinweisen. Auf der Internetseite des Geoparks können die Punkte eingesehen werden, außerdem können Infos über QR-Codes abgerufen werden.

Noch bis Sonntag präsentiert sich der Geopark mit einem Stand auf der CMT in Halle 6. Dort informieren auch der Alb-Donau-Kreis und mehrere seiner Kommunen über Neuheiten und Tourismus-Angebote.