Freizeit Clown-Workshop des Kirchberger Ferienprogramms

Viel Spaß hatten die Kinder des Kirchberger Ferienprogramms beim Clown-Workshop.
Viel Spaß hatten die Kinder des Kirchberger Ferienprogramms beim Clown-Workshop. © Foto: Dave Stonies
Kirchberg / Dave Stonies 06.09.2017
Beim Clown-Workshop des Kirchberger Ferienprogramms zeigte Gudrun Diebold, dass in jedem Kind ein Clown steckt.

„Es gibt keine unangenehme Situation, denn Clownerie ist eine Lebenskunst“, sagte Gudrun Diebold beim Clown-Workshop im Rahmen des Kirchberger Ferienspaßes. An zwei Tagen vermittelte sie acht Kindern im Dorfgemeinschaftshaus genau dieses Lebensgefühl. In diesem Workshop durften die Teilnehmer einfach mal Kind sein, improvisieren und spielen.

Gudrun Diebold nahm selbst vor fünf Jahren an einem Lehrgang für Clownerie beim Evangelischen Frauenwerk in Nürnberg teil, nun gibt sie ihr Wissen an den Nachwuchs weiter. Clown sein bedeutet nicht, sich zum Affen zu machen, sagte Diebold. Vielmehr gehe es darum, jedes Gefühl ausdrücken zu können. Gerne auch mit Hilfsmitteln oder als Pantomime. Wichtig hierbei sei die Improvisation.

Ständig passiert Neues

Zu Beginn des ersten Tages suchten sich die Kinder Künstlernamen aus. „Alles, was nicht im Geburtenregister steht, ist erlaubt“, sagte Diebold. Von „Blümchen“ bis „Kleiner Stinkefuß“ reichten die kreativen Bezeichnungen. Zehn Aufgaben warteten dann auf die kleinen Clowns. Dabei mussten die Teilnehmer oft in Zweier-Gruppen interagieren. Manchmal nur mit einem Wort wie „Hoppla“ oder mit einem Stuhl. „Da kamen dann amüsante Sachen raus, und es passierte stets was Neues.“ Nach und nach gestaltete Diebold die Improvisationsaufgaben immer komplexer und zeigte Möglichkeiten auf, eigene Sketche zu kreieren und Ideen umzusetzen oder Musik als inspirierendes und unterstützendes Element einzusetzen.

Am zweiten Tag kamen die Kinder verkleidet zum Workshop. Jedoch nicht als Clowns, sondern mit wahlweise viel zu großen oder kleinen Kleidungsstücken. Lediglich die rote Nase durfte nicht fehlen. „Mit der Zeit wurden die Kinder in den Improvisationen immer mutiger“, sagte Diebold. Der Spaß war ihnen anzusehen. „Ich kann hier auch mal ein anderer Mensch sein, und das gefällt mir“ sagte Johanna (8). Besonders für ganz kleinen Teilnehmer gab es an beiden Tagen viel zu lachen. „Kinder können einfach immer lachen, und das ist das Schöne dabei“, blickte Diebold auf den Workshop zurück, nachdem die jungen Clowns eine kleine Vorführung für ihre Eltern gegeben hatten.