Parteitag CDU fordert Mobilitätskonzept

Alb-Donau-Kreis / swp 08.11.2018

Ein regionales Mobilitätskonzept und ein regionales Energiemanagement: Das sind die zentralen Forderungen, die der Kreisparteitag der CDU Alb-Donau/Ulm morgen, Freitag, verabschieden soll. Der Kreisvorstand hat dazu eine Entschließung verfasst, in der es heißt: „Der Kreisparteitag sieht in der Organisation einer regional vernetzten Mobilität und der Bereitstellung der hierzu notwendigen Energie in unserer Region eine der wichtigsten Herausforderungen der Zukunft.“

Alle kommunalen Mandatsträger, die Abgeordneten sowie „die regionalen Wirtschaftsakteure“ werden aufgefordert, ein regionales Mobilitätskonzept zu entwickeln. Bis 2025 solle die erforderliche leistungsfähige Infrastuktur geschaffen werden. Dazu zählt der Kreisvorstand unter anderem die Umsetzung des Konzepts der Regio-S-Bahn Donau-Iller. Deren Netz müsse elektrifiziert werden, es könnten aber auch wasserstoffgetrieben Schienenfahrzeuge eingesetzt werden. Ferner fordert die CDU getaktete Express-Zughalte in Erbach und in Amstetten.

Der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) in Ulm müsse ausgebaut und modernisiert werden und über Ladestationen für Elektrobusse verfügen. Solche Busse sollten zeitnah den Testbetrieb aufnehmen. Auch für andere Antriebsarten müsse eine „bedarfsorientierte“ Infrastuktur geschaffen werden. Ein regionales Car-Sharing-System sowie Teststrecken für automatisiertes Fahren – auch für Busse und Lkw – sind weitere Forderungen.

Durch „Selbsterzeugung“ solle die Region unabhängig von fossilen Energieträgern werden.

Info Der öffentliche CDU-Kreisparteitag morgen in der Lindenberghalle in Beimerstetten beginnt um 19.30 Uhr.

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