Langenau BUND will mehr ökologische Landwirtschaft

Langenau / CST 02.01.2015
Die steigende Nitratbelastung im Einzugsgebiet der Trinkwasserfassungen der Landeswasserversorgung (LW) im Raum Langenau liegt den Umweltschützern des BUND-Regionalverbands buchstäblich im Magen.

Regionalvorsitzender Ulrich Müller: "Die angekündigte Ausweisung des Wasserschutzgebietes Donauried-Hürbe wird nicht ausreichen, um das Trinkwasser nachhaltig zu schützen." Daher sei es an der Zeit, dass sich Landwirtschaftsverwaltung und -verbände sowie die Landeswasserversorgung an einen Tisch setzen, "um eine deutlich extensivere, idealerweise ökologische Landwirtschaft" im Einzugsgebiet der Wasserfassungen der LW zu bewirken. Aber: Landwirte, die extensivieren und auf ökologische Landwirtschaft umstellen möchten, müssten besser unterstützt werden. Gleichzeitig müsse mehr getan werden, um eine Einhaltung der Regelungen der novellierten Düngeverordnung zu gewährleisten. Denn gerade die konventionelle Massentierhaltung führe zur Grundwasserbelastung, wenn die Flächen zur Gülleausbringung nicht ausreichen. Hinzu kommt: "Die neuen Mastställe auch in unserer Region mögen den aktuell geltenden Regelungen genügen, tierfreundlich sind sie allemal nicht." Statt von Tierhaltung sei nur noch von Fleischproduktion die Rede.

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