Der Wahlsonntag in Illerkirchberg hat zwar eine Wahlbeteiligung von etwas mehr als 65 Prozent, aber keine Entscheidung gebracht. Die Stimmen in der Wahl zum Bürgermeisterposten vielen wie folgt aus:

Stimmenkönig ist Markur Häußler mit 34,8 Prozent

Die meisten Stimmen hat der 34-jährige Diplom-Verwaltungswirt Markus Häußler erhalten: 839 gültige Stimmen, das sind 34,8 Prozent. Aber: Es hat nicht für die absolute Mehrheit gereicht. Er hätte mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen gebraucht, um im ersten Wahlgang Bürgermeister von Illerkirchberg zu werden.

Giuseppe Lapomarda kann den Heimvorteil nicht nutzen

Das zweitbeste Ergebnis hat der 30-jährige Sascha Vespermann eingefahren, der frühere Sendener Stadtrat, der in Senden-Ay aufgewachsen ist, dessen Frau aus Illerkirchberg stammt. Er erhielt knapp 24,3 Prozent.

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Illerkirchberg

Nahe dran ist das drittbeste Ergebnis: Dieses erreichte der 49-jährige Steffen Buse, der seit einem Jahr in Illerkirchberg lebt, mit 21,5 Prozent. Auf Platz 4 kam der Illerkirchberger Gemeinderat Giuseppe Lapomarda mit 19,3 Prozent der Stimmen.

Die meisten Illerkirchberger nutzen in Corona-Zeiten die Briefwahl

Während die ersten vier Kandidaten engauf lagen, reichte es als Protestpotential für Samuel Speitelsbach für zwei Stimmen. Auffallend bei der Wahl in der Corona-Pandemie ist, dass die meisten Illerkirchberger per Briefwahl wählten. 82 gaben ihre Stimme direkt im Wahllokal ab, 2382 entschieden sich für die Briefwahl.