Es ist eine schreckliche Tat: Ein 40-jähriger soll im November 2018 seine 30 Jahre alte Ehefrau im Laichinger Ortsteil Suppingen kaltblütig ermordet haben. Die Staatsanwaltschaft ist überzeugt, dass der Angeklagte am Tatabend in das Haus seiner von ihm getrennt lebenden Frau unbemerkt eingedrungen ist. Als diese nach Hause kam, soll er den Schlüssel in der Haustüre abgebrochen haben, um ihr den Fluchtweg abzuschneiden. Dann habe er sich unbemerkt seiner Frau von hinten genähert und sie mit mehreren Messerstichen in den Oberkörper getötet. Die 30-jährige Mutter dreier minderjähriger Kinder starb noch am Tatort.

Die Beweislage ist erdrückend: An der Tatwaffe konnten die Ermittler das Blut des Opfers sowie die DNA des 40-Jährigen sicherstellen. Dennoch bestreitet der Mann, der in Untersuchungshaft sitzt, die Tat. Dagegen ist die Staatsanwaltschaft Ulm ist von dessen Schuld überzeugt – und hat Anklage wegen „heimtückischen Mordes“ erhoben.

Im Juni könnte Prozess beginnen

Der Prozess gegen den Familienvater vor dem Landgericht in Ulm könnte im Juni beginnen. Das steht jedoch noch nicht zweifelsfrei fest. „Die Kammer hat die Anklage der Staatsanwaltschaft noch nicht zugelassen“, erklärt Richter Alexander Spengler, Sprecher des Gerichts, gegenüber der SÜDWEST PRESSE. Allerdings ist damit zu rechnen, dass dies zeitnah geschehen wird. Für diesen Fall wurden vom Gericht jetzt mögliche Termine festgesetzt. So sind sechs Verhandlungstage zur Klärung des Falles veranschlagt worden. Die vorgesehenen Prozesstage an der Schwurgerichtskammer sind der 24. Juni, 5. Juli, 9. Juli, 16. Juli, 23. Juli und der 26. Juli.

Aufwendige Ermittlungen der Polizei

Die Ermittlungen der Polizei rund um den Fall waren sehr aufwendig. So wurden unter anderem mehrere Suchaktionen mit einem Hubschrauber gestartet.

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