Die Forscher der „Arbeitsgemeinschaft Blautopf“ bringen immer wieder faszinierende Bilder aus der Blautopfhöhle mit nach oben. Aufnahmen von blau oder grün schimmernden Höhlenseen, von schneeweißen Tropfsteinen und funkelnden Kristallen zeigen sie in ihrem großformatigen Kalender „Blauhöhle 2020“ – und bei zwei Vorträgen für die „Aktion 100.000“ der SÜDWEST PRESSE im Januar in Neu-Ulm und Blaubeuren.

Vorträge im Januar

Der Kalender im Hochformat ist für 18,90 Euro zu haben in den Buchhandlungen Hugendubel in Ulm und Bücherpunkt in Blaubeuren sowie am Kiosk am Blautopf. Karten für die Vorträge am Donnerstag, 23. Januar, 20 Uhr, im Edwin-Scharff-Haus in Neu-Ulm und am Freitag, 24. Januar, 20 Uhr, in der Stadthalle in Blaubeuren gibt es ab zwölf Euro in den Geschäftsstellen der SÜDWEST PRESSE in Ulm, Ehingen und Blaubeuren oder online über swp.reservix.de.

15 Kilometer lang

Seit 22 Jahren erkunden die Forscher und Höhlentaucher der „Arge Blautopf“ die weitverzweigte Blautopfhöhle mit ihren unter und über Wasser liegenden Hallen und Gängen. Zusammen mit der Vetterhöhle, die vom Höhlenverein Blaubeuren erforscht wird, misst das Blauhöhlensystem mehr als 15 Kilometer. „Wir sind im Versturz 3 deutlich weitergekommen“, berichtet Arge-Projektleiter Andreas Kücha. An dieser Stelle, wo vor Jahrhunderten die Höhlendecke einstürzte, bemühen sich die Forscher seit 14 Jahren, einen Durchbruch zu finden, um in unbekannte, große Hohlräume vorzustoßen. Dies ist zwar noch nicht gelungen, doch konnten Andreas Kücha und seine Kameraden dort drei Kammern entdecken, jede mit einem Durchmesser von 10 bis 15 Metern. Am Ende führt ein Schacht nach unten. Vielleicht eine Fortsetzung.