Sanierung Blaubeurer Gemeinderat beschließt Ausbau in Weiler

Neuer Belag, breiterer Gehweg, neue Leitungen im Untergrund: Im Mai beginnen in der Weilerhalde in Blaubeuren-Weiler Bauarbeiten.
Neuer Belag, breiterer Gehweg, neue Leitungen im Untergrund: Im Mai beginnen in der Weilerhalde in Blaubeuren-Weiler Bauarbeiten. © Foto: Thomas Spanhel
Blaubeuren / THOMAS SPANHEL 06.02.2015
Die Stadt Blaubeuren lässt die Straße Weilerhalde im Teilort Weiler sanieren. Die Arbeiten, die im Mai beginnen und gut ein Jahr dauern werden, kosten etwa eine Million Euro. Der Gehweg wird verbreitert.

Die knapp ein Kilometer lange Straße Weilerhalde zwischen der Bundesstraße 492 und der Ortsmitte von Weiler wird völlig neu gestaltet. Das hat der Blaubeurer Gemeinderat am Dienstag beschlossen. Neben der Beseitigung von Löchern und Rissen in der stark beschädigten Straßendecke soll vor allem die Situation für Fußgänger verbessert werden. Der bestehende Gehweg mit einer Breite von knapp einem Meter soll auf etwa 1,40 Meter ausgebaut werden - auch im Blick auf Fußgänger mit Rollatoren oder Kinderwagen.

"Das Problem ist, dass die Straße auf der einen Seite eingeengt ist durch hohe Stützmauern und auf der anderen Seite unter anderem durch eine steile Böschung", erläuterte Planer Markus Bosch vom Ingenieurbüro Wassermüller. Um den Gehweg verbreitern zu können, muss die Straße schmaler werden - im Schnitt statt 5,30 nur noch 4,80 Meter. Zwar werden zwei Autos gerade noch aneinander vorbei kommen, schwierig wird es allerdings, wenn sich Bus oder Lastwagen und Autos begegnen. Dann werden sie auf den Gehweg ausweichen müssen, der entsprechend niedrig gebaut wird.

An einigen Stellen wird die Straße erweitert, damit Autos am Fahrbahnrand parken können, ohne dass der Busverkehr behindert wird. Immer wieder werden Stellen verengt, damit sich der Verkehrsfluss verlangsamt und die Autofahrer die Tempo 30-Zone beachten.

Der Ortschaftsrat begrüßte die Planungen ebenso wie der Gemeinderat. Ortsvorsteher Wolfgang Dieminger lobte, dass "die Anregungen aus der Bevölkerung aufgenommen wurden". Bedauert wurde, dass das Landratsamt ein Tempolimit von 50 Stundenkilometern auf der Bundesstraße nicht genehmigt hatte. "Dadurch hätte sich die gefährliche Situation für Radfahrer an der Einfahrt der Weilerhalde entschärft", sagte Dieminger.

Die Bauarbeiten sollen schnell vergeben werden - die Stadt geht von einem Baubeginn im Mai aus. Die Technischen Werke verlegen im Zuge der Straßenarbeiten neue Gas- und Wasserleitungen.

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