Wahl Blaubeuren: Podium zur Bürgermeisterwahl

Amtsinhaber Jörg Seibold kommt als einziger Kandidat zum Forum der SÜDWEST PRESSE.
Amtsinhaber Jörg Seibold kommt als einziger Kandidat zum Forum der SÜDWEST PRESSE. © Foto: Joachim Striebel
Blaubeuren / swp 07.04.2018
Vor dem SÜDWEST PRESSE-Podium in Blaubeuren haben wir uns umgehört: Was halten die Bürger von ihrer Stadt?

Auf dem Stimmzettel zur Bürgermeisterwahl in Blaubeuren, die am 15. April stattfindet, stehen drei Namen: der von Amtsinhaber Jörg Seibold sowie der von Friedhild Miller und von Karl Scherm. Die beiden letztgenannten werden sich aber bei der Podiumsdiskussion der SÜDWEST PRESSE am Montag, 19 Uhr, in der Stadthalle Blaubeuren nicht blicken lassen. Sie wollen an dieser Veranstaltung nicht teilnehmen, ließen sie verlauten.

Deshalb wird nur Seibold die Fragen  von Regionalchef Michael Janjanin und Redakteur Thomas Spanhel beantworten. Dabei geht es unter anderem darum, wie es weitergeht in der Innenstadt und am Blautopf. Auch die Besucher können Fragen stellen. Im Anschluss ist ein zwangloses Zusammensein geplant, die Bewirtung übernimmt die Blaubeurer Jugendfeuerwehr.

„Hier kennt jeder jeden“

Vorab haben wir uns in der Innenstadt umgehört. Was gefällt den Blaubeurern an ihrer Heimat? Und was sollte noch verbessert werden?

„Der Ausbau des urgeschichtlichen Museums ist eine ganz wichtige Sache für Blaubeuren, das läuft richtig gut“, sagt Peter Köhler. In der Innenstadt gebe es aber Verbesserungsbedarf: „Die ist nicht so belebt, wie es eigentlich gehört.“ Das Problem sieht auch Edeltraud Pfetsch: „Das Problem ist halt, dass die Geschäfte immer weniger werden.“ Gut läuft ihrer Meinung nach die Kommunikation unter den Bürgern. „Das ist eine Kleinstadt, hier kennt jeder jeden.“

Klaus Jürgen Teipel ist vor kurzem nach Blaubeuren gezogen. Er sagt: „Ich finde, alles ist hier sehr gemütlich.“ Die Stadtverwaltung sei gut aufgestellt, auch in den umliegenden Gemeinden. „Der Zusammenhalt ist sehr gut, es finden viele Festlichkeiten statt, wo die Bürgerschaft sich trifft.“ Er wünscht sich, dass das so bleibt – oder noch ausgebaut wird.