Haushalt Blaubeuren mit positiver Perspektive

Blaubeuren / Thomas Spanhel 14.07.2018

Sinkende Schulden, steigende Steuereinnahmen und einige Millionen Euro in der Rück­lage: In seinem Haushaltszwischenbericht hat der Blaubeurer Stadtkämmerer Jürgen Stoll vor dem Gemeinderat einen positiven Ausblick gegeben.

Grund für den bisher guten Finanz-Verlauf des Jahres 2018 ist vor allem eine starke Entwicklung bei der Gewerbesteuer. Allein dadurch werden wohl etwa 1,5 Millionen Euro mehr in die Stadtkasse gespült als erwartet. „Die Gewerbesteuer-Einnahmen ruhen auf mehreren starken Schultern“, erläuterte Stoll. Daher ist er auch optimistisch, dass sich die Steuer­einbrüche aus den Jahren 2014 und 2015 nicht wiederholen. Außerdem mache sich langsam der Zuzug von Bewohnern in die Neubaugebiete in Seißen und Beiningen bemerkbar.

Insgesamt rechnet Stoll mit 2,1 Millionen Euro, die Blaubeuren mehr zur Verfügung hat als noch Ende 2017 erwartet wurde – auch wegen höherer Einnahmen aus der Grundsteuer. Auf diese Weise werden die städtischen Schulden auf 5,02 Millionen Euro zurückgeführt. „2019 können wir wohl ebenso auf neue Schulden verzichten.“ Gleichzeitig werden sich wohl Ende des Jahres einige Millionen in den Rücklagen befinden. „Zwei sehr befriedigende Jahresberichte“, kommentierte Bürgermeister Jörg Seibold die Zahlen des Kämmerers für 2017 und 2018. Allerdings stünden auch genügend Aufgaben in der Stadt an.

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