Sanierung Besuch aus Stuttgart bringt üppiges Geschenk

Staatsekretärin Katrin Schütz hat dem Westerstetter Bürgermeister Alexander Bourke (links) gemeinsam mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Manuel Hagel den Bescheid übergeben.
Staatsekretärin Katrin Schütz hat dem Westerstetter Bürgermeister Alexander Bourke (links) gemeinsam mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Manuel Hagel den Bescheid übergeben. © Foto: Klaus Müller
Westerstetten / Klaus Müller 13.06.2018

Besuch, der Geschenke mitbringt, ist im Normalfall willkommen. Wenn dieser Besuch die stattliche Summe von 250 000 Euro im Gepäck hat, gilt das doppelt. Die Freude im Westerstetter Rathaus war am Montag entsprechend groß, als Staatssekretärin Katrin Schütz (CDU) vom Stuttgarter Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, nach Westerstetten kam und Bürgermeister Alexander Bourke den Bewilligungsbescheid über eine Viertel Million Euro für das Sanierungsgebiet „Ortsmitte II“ überbrachte.

„Gute Ideen für städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen müssen unterstützt werden“, sagte Schütz. Bisher seien rund 2,4 Millionen Euro für zwei Westerstetter Sanierungsgebiete bewilligt worden. Einschließlich der für 2018 bewilligten 250 000 Euro stehen der Gemeinde nun noch 966 000 Euro für das Sanierungsgebiet „Ortsmitte II“ abrufbereit zur Verfügung. Dieses Projekt wird bereits in verschiedenen Bereichen umgesetzt. Die wesentliche Sanierungsziele für städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen seien die Reaktivierung brachliegender Flächen im Ort, die Entflechtung von Gemengelagen, die Neuordnung von Brachflächen sowie private Gebäudemodernisierungen, sagte die Staatssekratärin weiter.

Hauptsächlich ist diese weitere Finanzspritze  für den Neubau der Mehrzweckhalle und die abschließende Erneuerung des bisherigen Umkleidetrakts in der alten Lonetalhalle, sagte Schütz weiter. „Wir freuen uns natürlich sehr, dass wir in unseren Bemühungen, den Ortskern rund um die Kirche St. Martin zu stärken, weiterhin unterstützt werden“, bedankte sich Bürgermeister Bourke bei dem Besuch aus Stuttgart für das „Geschenk“ – und auch beim Landtagsabgeordneten Manuel Hagel, der sich für den Antrag der Gemeinde eingesetzt hatte.