Gewerbegebiet Bedenken gegen Sickerbecken

Beimerstetten / km 02.10.2018

Die Erschließung des künftigen Gewerbegebiets Filde am nördlichen Ortsrand von Beimerstetten kann demnächst beginnen. Dieses ist rund 4,5 Hektar groß. In den vergangenen Monaten war das Gelände aufgefüllt worden, diese Arbeiten werden bald abgeschlossen.

Unterdessen stößt ein östlich der Breitinger Straße geplantes Versickerungsbecken auf Bedenken im Ort. Das ist in der „Bürgerfrageviertelstunde“ zu Beginn der jüngsten Gemeinderatssitzung deutlich geworden.

Anwohner befürchten eine Geruchsbelästigung durch das Becken, das Bestandteil des ökologischen Ausgleichs für das Gewerbegebiet ist. Ein Versickerungsbecken für Regenwasser sei gesetzlich vorgeschrieben, eine Geruchsbelästigung nicht zu erwarten, sagte Bürgermeister Andreas Haas. Der genaue Standort stehe noch nicht fest, und vor Baubeginn werde es eine Informationsveranstaltung mit Fachleuten geben, kündigte Haas an.

Die Zufahrt zum Gewerbegebiet wird von der Breitinger Straße her erfolgen. Das Regierungspräsidium Tübingen habe die Planung mit Abbiegespur und Querungshilfe inzwischen genehmigt, erläuterte Lukas Oswald vom Ingenieurbüro Wassermüller. Die Haupterschließungsstraße sei unstrittig, unklar sei noch, ob zunächst nur eine oder gleich beide vorgesehenen Stichstraßen gebaut werden. Auf Oswalds Vorschlag hin beschloss der Gemeinderat, zunächst einmal eine Stichstraße mit Wendeplatz anzulegen.

Die Kosten der Erschließung einschließlich Glasfaserkabel werden auf 2,2, Millionen Euro geschätzt. Die Finanzierung erfolgt nach den Worten des Bürgermeisters außerhalb des Haushalts der Kommune.

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