Entsorgung Bauschutt-Deponie „Grund“ bei Lonsee-Ettlenschieß wird geschlossen

Die Deponie „Grund“ bei Lonsee-Ettlenschieß ist nur noch einige Monate in Betrieb.
Die Deponie „Grund“ bei Lonsee-Ettlenschieß ist nur noch einige Monate in Betrieb. © Foto: Volkmar Könneke
Lonsee / ts/Foto: Volkmar Könneke 13.02.2019

5500 Lastwagenfahrten waren notwendig, um in der Deponie „Grund“ bei Lonsee-Ettlenschieß die sogenannte Gegenschüttung zu errichten. Diese braucht es für die Rekultivierung der 1993 in Betrieb genommenen Deponie. Damit soll 2020 begonnen werden, denn in diesem Jahr wird das genehmigte Deponievolumen von knapp 300 000 Kubikmetern erreicht. Der Alb-Donau-Kreis wird deshalb beim Regierungspräsidium Tübingen die Schließung der Deponie beantragen. Aus dem Kreis werden dort Bauschutt und Erdaushub angeliefert. Heidelberg Manufacturing (HMD) in Amstetten nutzt die Deponie für Ofenausbruch und Schlacke. Vor allem in den vergangenen zwei Jahren stellte der Lkw-Verkehr ein erhebliches Problem dar, sagte Ulrike Gläser, im Landratsamt Leiterin des Fachdienstes Abfallwirtschaft, jetzt im Ausschuss für Technik und Umwelt des Kreistags. Verschmutzungen und Schäden auf der Fahrbahn der L 1232 zwischen Ettlenschieß und Weidenstetten seien die Folge gewesen. Für die Rekultivierung und die auf 30 Jahre angelegte Deponie-Nachsorge sind etwa zwei Millionen Euro veranschlagt, die sich Landkreis und HMD teilen.

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