Laichingen/Merklingen Bahnhalt: Erneut Vorleistung der Kommunen

Laichingen/Merklingen / JOS 26.02.2016
Um von der Bahn als notwendig erachtete Erkundungsbohrungen für den Bahnhalt Merklingen zu finanzieren, sollen die Kommunen erneut in Vorleistung treten. Die Rede ist von einem Betrag in Höhe von rund zwei Millionen Euro.

Um von der Bahn als notwendig erachtete Erkundungsbohrungen für den Bahnhalt Merklingen zu finanzieren, sollen die Kommunen erneut in Vorleistung treten. Die Rede ist von einem Betrag in Höhe von rund zwei Millionen Euro. Nach Informationen des SPD-Landtagsabgeordneten Martin Rivoir (Ulm) haben am Donnerstag in Stuttgart das Verkehrsministerium und das Finanzministerium nach einem Weg gesucht, die von der Bahn geforderten zwei Millionen Euro kurzfristig zu finanzieren. Demnach sollen die beteiligten Kommunen - neben dem Alb-Donau-Kreis sind das die Stadt Laichingen und die Gemeinden Nellingen, Merklingen, Berghülen, Heroldstatt, Westerheim, Hohenstadt und Drackenstein - die Bohrungen vorfinanzieren. Der auf 13 Millionen Euro festgelegte Kommunalanteil wird dadurch nicht erhöht. Nach Rivoirs Informationen bietet das Finanzministerium den Kommunen für den Fall, dass das Projekt scheitert, an, zwei Drittel der dann verlorenen Ausgaben für die Bohrungen zu übernehmen.

Die Kommunen sind bereits mit zwei Planungsraten in Vorleistung getreten. Wie berichtet hatte Heroldstatt seinen Anteil an der zweiten Rate nicht bereitgestellt, weil das Land noch keine Finanzierungsvereinbarung unterzeichnet hat. Am Donnerstagabend nahm in Laichingen Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) Stellung.

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