Sanierung der Ortsdurchfahrt B311 in Erbach wird wochenlang gesperrt

Erbach / Franz Glogger 14.02.2019

Die Bundesstraße 311 in Erbach wird vom 5. bis zum 30. August saniert. Dazu muss der Abschnitt von der Einmündung der Donaustraße bis zum Kreisverkehr bei der Sparkasse einschließlich der Kreisverkehrsfahrbahn gesperrt werden. Für die Sperrung seien bewusst die Schulferien beziehungsweise ein Teil der Handwerkerferien gewählt worden, sagt Dirk Abel, Sprecher des Regierungspräsidiums Tübingen (RP). So sollen die Auswirkungen minimiert werden.

Die Belagsarbeiten bis nach dem Bau der Erbacher Querspange zu verschieben, wäre wegen des schlechten Zustands der Straße nicht vertretbar. Die Kosten gibt Abel mit 170 000 Euro an. Aufgrund der „überregionalen Verbindungsfunktion“ der Bundesstraße sei ein Rückbau der Erbacher Ortsdurchfahrt nach Fertigstellung der Querspange nicht geplant. Solche Rückbauten waren im Erbacher Gemeinderat schon öfter im Gespräch, um die Ortsdurchfahrt für Fahrer, die ins Donautal oder nach Ulm wollen, unattraktiv zu machen.

Großräumige Umleitung

CDU-Stadtrat Thomas Hartmann äußerte in der jüngsten Sitzung Bedenken, wenn Geschäfte und Anwohner während der Bauzeit vier Wochen vom Verkehr abgeschnitten sind. Bürgermeister Achim Gaus teilt diese Ansicht, mutmaßt jedoch, dass die Sanierung keine halbseitige Sperrung zulässt. „Auf der anderen Seite kann ich mir nicht vorstellen, dass die Leute vier Wochen ausgesperrt sind.“ Gaus bedankte sich beim RP für die frühe Ankündigung der Sperrung. „Damit können wir solche Punkte abklären.“

Laut Erbachs Ordnungsamtsleiterin Sara Siebler wird der überörtliche Verkehr großräumig umgeleitet: von Ulm kommend, durch die Erlenbachstraße nach Bach und über Ringingen, von Ehingen her über Dellmensingen und Ulm-Donaustetten. Innerörtlich fließt der Verkehr parallel zur B 311 durch die Heinrich-Hammer-Straße.

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