Wangen Ausverkaufte Premiere beim "Prinzenkittel" in Wangen

Turbulent geht es in der Schneiderei Grandel zu, seit Faschingsprinzessin Dagmar Männern den Kopf verdreht.
Turbulent geht es in der Schneiderei Grandel zu, seit Faschingsprinzessin Dagmar Männern den Kopf verdreht. © Foto: Litzl
NATALIE LITZL 02.01.2015
Premiere vor ausverkauftem Haus: Am lustigen Dreiakter "Der Prinzenkittel" hatten die Gäste des Schützenvereins Wangen ihre wahre Freude.

Die Schauspielgruppe des Schützenvereins Wangen hat auch in diesem Jahr gute Arbeit geleistet. Das Bühnenbild, die Schneiderei Grantel, ist der ganze Stolz der Gruppe und mit viel Liebe fürs Detail gestaltet. Das sahen auch die vielen Zuschauer bei der Premiere so. Mit ihrem Spaß am Spiel rissen die Darsteller ihre Gäste mit. "Das Stück kommt sehr gut beim Publikum an", freute sich Vorsitzender Andreas Brugger, der auch mit der Spielleistung seiner Truppe mehr als zufrieden war. Hinter der Bühne waren Hans Vogt als Regisseur, Corina Schairer als Maskenbildnerin, Inge Wiker als Souffleuse und Gottfried Reisser und Arthur Beyermann als Techniker und Bühnenbildner tätig.

In dem Dreiakter "Der Prinzenkittel" von Wolfgang W. Haberstroh dreht sich wie berichtet, alles um die in finanziellen Schwierigkeiten steckende Schneiderei von Magda Grantel, gespielt von Angelika Sipitzki, und die Wahl zum Faschingsprinzen.

Magda kann ihre Schneiderei kaum noch über Wasser halten. Neue Aufträge müssen her und das dringend. Das ist ständiges Streitthema zwischen ihrer Schwester Frieda Bläderle (Susanne Kuhn) und ihr. Da kommt die neue Faschingsprinzessin Dagmar Schmidt (Franziska Vogt) als Kundin gerade recht. Mit mehreren Kleidern für die Faschingszeit könnte Magda einen Großauftrag an Land ziehen.

Doch kaum betritt Dagmar den Laden spielt die Männerwelt verrückt. Das Stück sorgt immer wieder für Lacher mit seinen zotigen Witzen über die Rollenverteilung zwischen Mann und Frau. Zum Beispiel, wenn Dagmar Edmund bittet, sie wolle sich durch ihn wie eine richtige Frau fühlen und er kurzerhand sein Hemd auszieht, zu Boden wirft und ruft: "Waschen und Bügeln!" Bei ihren Versuchen, sich gegenseitig zu übertrumpfen schlagen die Männer immer wieder über die Stränge. Wie Magda, Frieda und Emma ihre Männer dann doch in ihre Schranken weisen, und mit welcher Idee diese dann auftrumpfen, die sogar die Schneiderei retten könnte, das können Zuschauer noch dreimal erleben.

Info Weitere Aufführungen sind am 3. Januar, 19.30 Uhr, am 4. Januar, 18 Uhr und am 10. Januar 19.30 Uhr. Karten können bei Monika Ruepp unter Telefon (07306) 43 43 oder (0152) 06 77 21 50 bestellt werden.