Sanierung Fassade des Blaubeurer Rathaus für 100.000 Euro saniert

Die Baumeister des „neuen“ Rathauses: Holger Siegel, Projektleiter im Rathaus, Architekt  Markus Gebhardt, Firmenbesitzer Thomas Böttinger und Bürgermeister Jörg Seibold.
Die Baumeister des „neuen“ Rathauses: Holger Siegel, Projektleiter im Rathaus, Architekt  Markus Gebhardt, Firmenbesitzer Thomas Böttinger und Bürgermeister Jörg Seibold. © Foto: mp
Blaubeuren / mp 07.12.2018
Für 100.000 Euro ist das Blaubeurer Rathaus optisch wieder auf Vordermann gebracht worden. Damit wurde der Kostenrahmen eingehalten.

Bürgermeister Jörg Seibold formulierte es salopp: „Das Rathaus ist aufgehübscht worden.“  Die Stadt ließ sich die Außensanierung 100.000 Euro kosten, dieser Betrag war auch im Haushalt eingestellt worden. Und mit sechs Wochen Arbeitszeit sei der zeitliche Rahmen eingehalten worden, betonte der Blaubeurer Bürgermeister.

Der neue Farbton war wie die Gesamtmaßnahme mit dem Landesdenkmalamt und dem planenden Architekten Markus Gebhardt abgesprochen worden. Die Firma Böttinger hatte das Rathaus fast komplett eingerüstet, nur die Gebäudeseite an der Südseite zu dem kleinen Gässchen hin wurde nicht saniert. Schlicht und einfach deshalb nicht, weil die Stadt in nicht allzu ferner Zukunft plant, einen Steg zum Nebengebäude zu errichten. Schon heute sind Teile der Verwaltung dort untergebracht.

Fest für die Mitarbeiter

An Nord-, Ost- und Westfassade wurde bröckelnder Putz abgeklopft, es wurden Schutzschichten aufgetragen und der marode Verputz durch neuen ersetzt. Die Fenster wurden gestrichen, aber nicht erneuert. Wie überhaupt nur kosmetische Maßnahmen umgesetzt wurden. „Eine energetische Sanierung gab es nicht“, betont Seibold. Die Fenster sind also weiterhin nicht ganz dicht, auch das Heizungssystem im Rathaus entspricht nicht dem heutigen Standard. Aber hätte die Stadt hier angefangen, wäre ein Fass ohne Boden aufgemacht worden, so Seibolds Befürchtungen. Dafür wurde ein neuer Windfang errichtet, der so ausgelegt ist, dass die Rathausbesucher den meisten Schmutz an den Schuhen sozusagen von allein dort verlieren und nicht etwa auf dem teuren Parkettboden im ersten Stock.

„Meine Mitarbeiter haben viel Lärm und Gestank (Schutzschichten) hinnehmen müssen“, sagte Seibold. Die Stadt habe deshalb für sie ein kleines Freudenfest  spendiert, mit dem der Abschluss der Arbeiten gefeiert wurde. Die neue Optik habe eine „sehr schöne Außenwirkung“, weshalb Seibold noch freudiger in sein Büro gehe, wie er schmunzelnd meinte. Allen Beteiligten dankte er abschließend für die gute Arbeit.

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