Natur Auf den Spuren von Molchen, Schnecken, Larven und Co

Mit Gummistiefeln und Netzen ausgerüstet, untersuchten kleine Naturforscher das Leben in einem kleinen Tümpel.
Mit Gummistiefeln und Netzen ausgerüstet, untersuchten kleine Naturforscher das Leben in einem kleinen Tümpel. © Foto: Michael Seefelder
Regglisweiler / Von Michael Seefelder 28.08.2018

Anders als die Tierwelt an Land sind die Lebewesen unter Wasser für den Mensch nicht sichtbar. Mehr als ein Dutzend Kinder haben bei der „Tümpeltour“ des Aquarienvereins Regglisweiler nun genau unter die Lupe genommen, was in einem kleinen Biotop alles lebt. Mit Gummistiefeln und Netzen ausgerüstet, zogen sie zum Tümpel unweit des Vereinsheims in Regglisweiler. Schon der erste Versuch brachte Erfolg: Ein Molch zappelte im Netz, sehr zur Freude der kleinen Naturforscher. Es folgten Schnecken, Köcherfliegen- und Libellenlarven sowie Schwimmkäfer. „Ich hab’ was, aber ich will es nicht anfassen“, zeigte ein Mädchen zunächst noch etwas Berührungsängste. Die Wasserbewohner wurden sorgsam in Eimer gesetzt und später bestimmt. Jedes Kind bekam eine Becherlupe. Die kleinsten Lebewesen konnten die Teilnehmer sogar unter einem Mikroskop betrachten. Andere Tiere wurden in ein Aquarium gesetzt. Danach wurden alle unbeschadet wieder in die Freiheit entlassen.

Wie Barbara Löhn vom Aquarienverein berichtet, ist das Biotop vor vier Jahren gemeinsam mit Mitgliedern des BUND geschaffen worden. Die Hoffnung, dass sich dort der Laubfrosch ansiedelt, habe sich zwar nicht erfüllt. Doch entschädigt die Artenvielfalt. Die Tümpeltour hat der Aquarienverein nunmehr schon zum zweiten Mal als Ferienprogramm angeboten, auch um Nachwuchs zu werben.

Die Kinder zeigten viel Enthusiasmus: „Ich hab noch mal einen großen Fang“, rief ein Junge, und schon scharten sich die anderen um ihn. Als es zu regnen begann, machten sich alle auf, um im Vereinsheim noch mehr über die heimischen Wasserlebewesen zu lernen.

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