„Auf Dauer ausgelegte Betriebskostenzuschüsse für kommunale Vermittlungseinrichtungen zum Welt­erbe können vom Land nicht getragen werden.“ Das teilt das baden-württembergische Wirtschaftsministerium auf Anfrage zum Archäopark Vogelherd mit. Wie berichtet, sieht sich die Stadt Niederstotzingen außerstande, dessen Betrieb nach 2022 alleine zu finanzieren. Laut Wirtschaftsministerium hatte der Landtag Mitte Oktober im Rahmen des zweiten Nachtrags zum Staatshaushalt 2020/2021 beschlossen, „dem besonderen Engagement des Archäoparks bei der Vermittlung des Welterbes insoweit Rechnung zu tragen“, indem einmalig jeweils 100.000 Euro für die Jahre 2020 und 2021 für laufende Ausgaben und Investitionen zur Verfügung gestellt werden.
Das Land habe für den Aufbau eines lokalen Informationssystems für die Welterbestätte „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ den Anrainer-Kommunen seit 2015 Landesmittel von 690.000 Euro bereitgestellt. Zudem laufe mit dem Archäopark eine Kooperation, um dort eine „Augmented Reality Discovery Tour“ zu verwirklichen.