Freiwillige Feuerwehren üben ihren Dienst mit großer Kompetenz und ebensolcher Selbstverständlichkeit aus, sagte der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Alb-Donau, Hans Klarer, bei der Versammlung der Staiger Wehr. Trotzdem seien "Boni" seitens der Gemeinden als Anerkennung und Motivation angebracht. Beispiele seien der kostenlose Bezug des Mitteilungsblatts, Freikarten fürs Schwimmbad oder ein Familientag als Dank an die Feuerwehrfrauen.

55 Aktive zählt die Feuerwehr Staig, darunter fünf Frauen, berichtete Kommandant Michael Haag. Damit liege man nur um zwei Personen unter der im neuen Feuerwehrbedarfsplan ausgewiesenen Zahl. Auch was die Ausrüstung betreffe, sei Staig "optimal aufgestellt". Weniger zufrieden ist Haag mit dem Besuch der Übungen. 64 Prozent bedeuteten zwar eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr, die Quote müsse aber verbessert werden. "Einem Sportverein genügt es, sich relativ kurzfristig auf ein Ereignis vorzubereiten. Wir müssen zu jeder Zeit fit sein", mahnte Haag. 2013 hatte die Wehr mit sieben Einsätzen ein "außerordentlich ruhiges" Jahr. Sehr zufrieden ist Haag mit dem Nachwuchs. Von rund zwanzig Mitgliedern der Jugendfeuerwehr konnten 2013 zwei in den aktiven Dienst übernommen werden, in diesem Jahr sind es vier: Philipp Battran, Yannik Eckert, Daniel Sommer und Simon Wahl. Eine verlässliche Säule sei die Altersabteilung um Paul Edel. Als umfangreichste Aufgaben für 2014 nannte der Kommandant die Konfiguration des 2015 eingeplanten Löschfahrzeugs und die Ausrichtung des Kreisleistungsmarschs im September.

Haags Vorgänger Hubert Birk wurde vom Kreisverband mit dem silbernen Ehrenzeichen geehrt. Nach 16 Jahren an vorderster Stelle gebe er nun sein Wissen in der Kreisausbildung weiter, lobte Klarer.