Wahl Amtsinhaber bekommt Konkurrenz

Wolfgang Schrade wirft die Bewerbung ein.
Wolfgang Schrade wirft die Bewerbung ein. © Foto: Franz Glogger
Erbach / Franz Glogger 27.08.2018

Gemeinsam mit den Bürgern Lösungen für die Kommune suchen, sie aktiv über das Geschehen informieren und auf dem Laufenden halten, das Gemeinschaftsgefühl stärken und „selbstbewusst die Zukunft des Stadtgebiets als viertgrößte Stadt im Alb-Donau-Kreis gestalten und die Werte bewahren“. Das sind Ziele, die Wolfgang Schrade umsetzen will, wenn er am 7. Oktober zum Bürgermeister von Erbach gewählt werden sollte. Am Samstag hat er seine Bewerbung in den Rathaus-Briefkasten eingeworfen.

Schrade ist verheiratet und hat zwei Kinder. Aufgewachsen ist der 48-Jährige im Teilort Ersingen. Er ist von Beruf Speditionskaufmann. Seine Logistik-Kenntnisse bringt er seit 17 Jahren bei einem Systemdienstleister der Automobilindustrie ein. Schrade pendelt täglich zwischen Erbach und Kirchheim unter Teck. In seiner Freizeit interessieren ihn Sport im Verein, Schrade ist Mitglied der Sportvereine Ersingen und Erbach. Bei letzterem gehört er seit 2012 dem Vorstand an.

25 Jahre im Dienstleistungssektor hätten ihn geprägt, sagt Schrade. So sei es „mein tägliches Brot, Wünsche und Probleme wahrzunehmen und gemeinsam im Dialog Lösungen zu finden.“ Diese Erfahrung möchte er als Bürgermeister einbringen.

Nach dem amtierenden Bürgermeister Achim Gaus ist Schrade der zweite Bewerber. Die Bewerberfrist endet am 10. September. Gewählt wird in der 13 700 zählenden Kommune am Sonntag, 7. Oktober.

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