Straßen Ampelanlage in Machtolsheim geht in Betrieb

Ein wichtiger Schritt für die Verkehrssicherheit, meinten Abgeordneter Manuel Hagel und Bürgermeister Klaus Kaufmann bei der Besichtigung der Ampelanlage bei Machtolsheim.
Ein wichtiger Schritt für die Verkehrssicherheit, meinten Abgeordneter Manuel Hagel und Bürgermeister Klaus Kaufmann bei der Besichtigung der Ampelanlage bei Machtolsheim. © Foto: Joachim Striebel
Machtolsheim / Joachim Striebel 22.09.2017
Die neue Ampelanlage am Knotenpunkt der Landesstraßen bei Machtolsheim geht nächste Woche in Betrieb.

Ein Kreisverkehr wäre ideal gewesen, meint Klaus Kaufmann. Doch auch eine Ampelanlage trage dazu bei, den Unfallschwerpunkt zu entschärfen. Am Donnerstag haben der Laichinger Bürgermeister und der CDU-Landtagsabgeordnete Manuel Hagel die fertiggestellte Anlage bei Machtolsheim besichtigt. Wo der aus Richtung Blaubeuren kommende Verkehr und die Adern aus Richtung Merklingen und aus Richtung Laichingen aufeinander treffen, hatten sich in der Vergangenheit immer wieder Unfälle ereignet.

Das Verkehrs­aufkommen ist hoch, mit einem großen Anteil an Schwerverkehr, wie sich am Donnerstag auch während der kurzen Besichtigung gezeigt hat.

Klaus Kaufmann dankte Manuel Hagel für seinen Einsatz. Mit Inbetriebnahme der Ampel könnten Fahrer gefahrlos von der einen in die andere Straße einbiegen. Hagel hatte durch Gespäche mit dem Stuttgarter Verkehrsministerium und dem Tübinger Regierungspräsidium die Sache vorangebracht.

Am Donnerstag waren die Lichtzeichen noch abdeckt. Aber nächste Woche soll die Ampelanlage, die rund 100.000 Euro gekostet hat, in Betrieb gehen, sagte auf Anfrage Bernd Weltin, der Pressesprecher des Alb-Donau-Kreises. Derzeit fehlten noch Bauteile für die Steuerung. Sie sollen in den nächsten Tagen geliefert werden. Im November wird die Anlage dann kurzzeitig außer Betrieb genommen. Denn für den Transport von überlangen Teilen für die bei Berghülen entstehende Windkraftanlage müssen einzelne Masten entfernt werden.

Wie Manuel Hagel berichtete, haben die ermittelten Verkehrszahlen nicht für den Bau eines Kreisverkehrs am Knotenpunkt der Landesstraßen 230 und 1230 ausgereicht. Das könnte sich aber in ein paar Jahren mit Fertigstellung der Bahn-Neubautrasse ändern. Dann werde man sich die Sache nochmals anschauen. „Wir konnten aber nicht bis zur Inbetriebnahme des Bahnhofs Merklingen warten.“ Schließlich gehe es um die Sicherheit der Autofahrer, sagte Hagel.

Einen Kreisverkehr hatte sich die Stadt Laichingen auch weiter westlich, an der Einmündung der aus Laichingen kommenden Kreisstraße 7423 in die L 230 gewünscht. Aber auch dort gab’s zunächst nur eine Ampelanlage. „Der Kreisverkehr ist aber nicht vom Tisch“, sage Klaus Kaufmann, das sei ihm vom Regierungspräsidium zugesichert worden.