Heroldstatt Bewerbung um Bürgermeisterwahl in Heroldstatt

Michael Weber will in Heroldstatt Bürgermeister werden. Seine Bewerbung gab er am Samstag ab.
Michael Weber will in Heroldstatt Bürgermeister werden. Seine Bewerbung gab er am Samstag ab. © Foto: Privat
Heroldstatt / ab/kü 16.07.2018
Michael Weber steckte am Samstag seine Bewerbung in den Briefkasten beim Rathaus in Heroldstatt ein.

Nach der Stellenausschreibung am Freitag im Staatsanzeiger, war Samstag  der erste Tag für eine Bewerbung. Und nachdem es für den Diplomverwaltungswirt schon lange klar ist, dass er in Heroldstatt antreten will,  „nutzte ich auch gleich Tag 1 der Bewerbungsfrist aus“, sagt Michael Weber auf Anfrage dieser Zeitung. 

„Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern die Zukunft der Gemeinde gestalten“, deshalb wolle er Bürgermeister werden, erklärt der 41-jährige Verwaltungsexperte. Und weshalb ausgerechnet Heroldstatt? „Weil ich den Ort mit meiner Familie schon mehrere Male besucht habe und wir uns einig sind, hier gefällt es uns, hier zu kandidieren ist die richtige Entscheidung“.

Und so sieht Webers beruflicher Werdegang aus: Über 15 Jahre Berufspraxis in der Kommunalverwaltung in Leitungspositionen, Studium an der Hochschule für Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg, nebenbei noch das Studium „Öffentliches Management“ an der Universität Kassel, zwischendurch ein Jahr Dozent an der Verwaltungsschule Baden-Württemberg.

Seit 2007 lebt Familie Weber mit ihren Kindern Sophie (12) und Julian (3) im Burladinger Stadtteil Stetten u.H. Heike Weber arbeitet halbtags im Steinhilbener Kindergarten, Bürgermeisterkandidat Michael Weber im Mössinger Rathaus. Hier leitet er seit drei Jahren als Stadtoberamtsrat das Sachgebiet Familie, Bildung und Kultur, verantwortlich unter anderem für Kindergärten und Schulen, Jugendreferat und Seniorenarbeit, Kultur und Bücherei und ist Dienstvorgesetzter von etwa 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Die Jahre davor war Weber als Stadtamtsrat in Trochtelfingen Hauptamtsleiter mit der Funktion des innerdienstlichen Stellvertreters des Bürgermeisters. Seine ersten Schritte in der Kommunalverwaltung machte er im Landratsamt Göppingen als Leiter der Kfz-Zulassungsstelle. Nach der Mittleren Reife in Süßen führte ihn sein Berufsweg erst einmal zur Polizeidirektion Göppingen und Bereitschaftspolizei. Dort erlangte er neben seinem Dienst die Fachhochschulreife.

Auf die Frage, ob ihm die kleine Verwaltung der etwa 2800 Einwohnergemeinde nicht eine Nummer zu klein sei, erwidert Weber lachend: „Im Gegenteil. Wenn man sich um viele Bereiche kümmert, kommt man auch in vielen Bereichen mit den Menschen in Kontakt.“

Dass er in der Kommunalpolitik auf „die lebendige Gemeinschaft im Ort, auf die Ehrenamtlichen in Vereinen, Kirchen und Feuerwehr baut“, sei für ihn selbstverständlich, „aus Erfahrung und Überzeugung“.

Eine zentrale Aufgabe der Zukunft sieht er darin, die bisherigen Errungenschaften wie die hervorragende Infrastruktur zu erhalten und nicht zuletzt die solide Finanzlage. Das Bahnhofsprojekt samt interkommunalem Gewerbegebiet birgt nach seiner Überzeugung eine große Chance, und den derzeitigen Aufbau einer Jugendfeuerwehr findet er „einfach klasse“. Ab Mitte August will Weber sich bei Bürgergesprächen den Bürgerinnen und Bürgern Heroldstatts vorstellen.

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