Alles im Griff Alltag ohne Mutti

BEACHTEN: NPG-LIZENZ 151074380, Wäschekorb, schmutzige Wäsche, Illustration, Freisteller Download am 02.08.2018 für LOKA Foto: © blambca/Shutterstock.com
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Region / Regina Frank 06.08.2018

Hundepullover mit Totenkopf-Motiv gestrickt. Dampf-Masken für samtweiche Haare. Drei Dekoideen als Alternative zum Blumenstrauß. Pflastersteine selbergemacht und zwar mit einer Gießform für selbst gemachte Pflastersteine. Digital Natives wenden sich erst einmal an Frag Mutti im Internet und erfahren dort, wie so etwas geht. Man kann auch Wunderweib fragen. Oder Ratgeber Alltag. Oder Chefkoch. Oder gleich: Worst of Chefkoch.

Wir schwören auf Ideen aus der unmittelbar erfahrbaren Nah­umgebung. Auf Menschen in unserer Region: Sie haben den Blick fürs Wesentliche – also Kenntnisse, die man wirklich braucht, um im Alltag zu bestehen. Saubermachen. Wäsche waschen. Müll entsorgen. Essen zubereiten. Lebensrisiken absichern. Es gibt Menschen, die haben alles im Griff – leichte Übertreibung, zugegeben, man könnte auch von Zuspitzung sprechen, aber „fast alles“ reicht ja auch schon, Hauptsache der Alltag klappt. Womit wir beim Titel unserer neuen Rubrik wären: Alles im Griff. Sie steht in den nächsten Wochen an dieser Stelle – abwechselnd mit unserem „Moment mal“.

Ein kleiner Ausblick auf die Experten und ihre exklusiven Alltagsproblem-Löse-Tipps:  Da wäre die Museumsdirektorin, die sehr gut Bescheid weiß, wie man Glas reinigt, drücken sich doch die Besucher ihre Nasen an den Vitrinen platt und hinterlassen entsprechende Abdrücke. Und da wäre der Fallschirmspringer, er ist zweifellos der richtige, wenn es um Versicherungen geht. Fallschirmspringer sind schließlich die riskikobewusstesten Individuen, die es überhaupt gibt weit und breit. Und wir haben eine Hebamme, die sich von Berufswegen auskennt mit Neuanfängen und somit prädestiniert ist für die Themen Erstausstattung und Einpacken.

Der Alltag ist Gegenstand soziologischer Forschung. Er ist Trott und Gewohnheit, Joch und Mühle, Routine und Tagesgeschäft, täglich Brot und in manchen Situationen ein großes Fragezeichen. Der Alltag will indes vor allem eines: bewältigt werden. Tag für Tag.

Wir lernen in diesen nachrichtenarmen Wochen jedenfalls Entscheidendes fürs Leben. Und, schöner Nebeneffekt, das Sommerloch bekommt ganz unbeabsichtigt  einen tieferen Sinn.

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