Soziales Alle legen sich für den Erfolg ins Zeug

Region / kam 03.12.2018

Beim „Märchenhaften Weihnachten“ in Erbach dösten von Freitag bis gestern Schafe und ihre Lämmer im Stroh, in der Mitte des Marktplatzes drehte sich ein Kinderkarussell. Richtig voll wurde es bei den Auftritten der Kinder, die an zwei Tagen die Bühne bevölkerten. Die Flamenco-Tänzerinnen der Tanzschule Eclat wedelten mit roten Fächern, die Jüngsten traten als tanzende Puppen im silbernen Outfit auf. Der Grundschulchor ließ Weihnachtslieder hören, und auch die Musikschule und die Kinder des TSV stimmten mit ihrem Weihnachtsreigen auf den Advent ein. Claudia Grau moderierte die Aufführungen, die der veranstaltende Handwerker- und Gewerbeverein zusammengestellt hatte. Mit Spannung erwarteten die Besucher die Auslosung der „Erbacher Päckle“.

Voll, mächtig voll, war es am Samstag auch in Langenau, wo rund 60 Stände und Buden rund um die Martinskirche aufgebaut waren. Vor allem der Besuch des Nikolauses auf der Bühne im Pfleghof, war für die Kinder der Höhepunkt. Mehr als 3000 Menschen schlenderten zwischen Ständen, tranken Glühwein, kauften die vielen selbst gebastelten oder gebackenen Weihnachtssachen, die von Vereinen, Schulen, Kindergärten und Gewerbetreibenden angeboten wurden. Angesichts der vielen, vielen Besucher überlegen die Organisatoren zum einen, den Markt im kommenden Jahr zwei Tage lang zu veranstalten, zum anderen, neue Ideen aufzugreifen.

„Wir singen es euch einmal vor, dann habt ihr es gleich wieder im Ohr“, reimten die Kinder der Nachbarschafts-Grundschule Staig vor der alten Kirche, wo am Samstag der Weihnachtsmarkt stattfand. Eltern, Omas und Opas – alle sangen das Lied von der Weihnachtsbäckerei mit. Die Maskenzunft „Holzstöckler“ hatten den kleinen, feinen Markt mit 21 Ständen organsiert. Auch der Nikolaus kam mit einem Sack volle Geschenke.

Vom Winde verweht wurde der Weihnachtsmarkt in Dietenheim. Über Nacht hatte es etliche der bereits aufgebauten Stände umgelegt, sodass die Veranstalter den Marktplatz aus Sicherheitsgründen wieder räumten. Plätzchen und Adventskränze gab es trotzdem – sie wurden im Rathaus verkauft.

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