Albverein Gau-Wanderung: 100 Wanderer haben Etappen absolviert

Rund 100 Wanderer waren am Wochenende bei der Etappenwanderung des Albvereins auf den Beinen.
Rund 100 Wanderer waren am Wochenende bei der Etappenwanderung des Albvereins auf den Beinen. © Foto: Walter Häberle
Westerheim / jos 12.10.2017
Rund 100 Wanderer haben die Etappen 5 und 6 der Gau-Umwanderung des Schwäbischen Albvereins absolviert.

Rund 100 Wanderer haben am Wochenende bei den Etappen fünf und sechs der Wanderung „Rund um den Donau-Blau-Gau“ des Schwäbischen Albvereins die Alb erkundet. „Gemeinsam wandern –  Land und Leute kennenlernen“, lautet das Motto von Gauwanderwart Walter Häberle aus Merklingen, der 2015 die Etappenwanderung ins Leben rief. Wie berichtet, sollen in zehn  Etappen 175 Kilometer zurückgelegt werden. Jetzt ging es von Nellingen über Westerheim nach Ennabeuren.

 Nach der Begrüßung durch den Nellinger Bürgermeister Franko Kopp, der diese Etappe mitwanderte, übernahm die Ortsgruppe Nellingen die Führung der fünften Etappe nach Westerheim.  Bei windigem, aber trockenem Wetter ging es zuerst zur Baustelle „Bahnhof Merklingen“. Wanderführer Joachim Schrag erläuterte den aktuellen Stand der Baumaßnahme. Weiter führte der Weg zum Solartestfeld Widderstall, einem der größten Photovoltaik-Testfelder Europas. Da eine Führung kurzfristig abgesagt wurde, gab Joachim Schrag einige fundierte Informationen. „Immer wieder wurde Halt gemacht, um die teilweise versteckten Naturschönheiten oder regionalen Besonderheiten am Wegesrand zu bestaunen“, berichtet Walter Häberle.

Am Sonntag war Start in Westerheim. Die stellvertretende Bürgermeisterin Wilma Rauschmaier gab den Teilnehmern einen Überblick über die Gemeinde. Wanderführer Franz Rehm erläuterte bei einem Gang durch den Ort die Sehenswürdigkeiten seiner Gemeinde. Die geplante Mittagspause an der Egelseehüle mit Grillwürsten, Kaffee und Kuchen wurde aufgrund des regnerischen Wetters kurzerhand in eine Scheune verlegt.

Fortsetzung 2018

Anschließend ging es zügig weiter. Vorbei am ehemaligen Truppenübungsplatz und dem Rastplatz Hermannsbühl erreichten die Wanderer Ennabeuren. Ein Bus brachte die Gruppe zurück zum Ausgangspunkt. Für 2018 ist die Fortsetzung der Gauwanderung von Ennabeuren über Schmiechen nach Erbach geplant.