"Nica-Dröhnung" erst mal auf dem Wochenmarkt verkauft

SWP 07.09.2012

Die Geschichte des Langenauer Weltladens begann in den politisch bewegten 80er Jahren um den damaligen evangelischen Pfarrer Gerhard Keitel. Die Kirchengemeinde sammelte für ein Krankenhaus der nicaraguanischen Hauptstadt Managua. Als Keitel von Langenau nach Ellwangen wechselte, wurde das Projekt unter dem Namen "Arbeitskreis für Weltgerechtigkeit" der evangelischen Kirchengemeinde weitergeführt.

Schwitzend und bibbernd verkauften Mitglieder der Langenauer Nicaragua-Gruppe sommers wie winters auf dem Wochenmarkt ihren Solidaritäts-Kaffee, der damals unter Kennern aufgrund seiner Intensität "Nica-Dröhnung" genannt wurde. Ab Januar 1994 begann der Verkauf in einem Ladengeschäft in der Hindenburgstraße. "Es war natürlich ein Glückstreffer, mitten in der Stadt einen Laden zu finden, dessen Mietzins sehr human war und bis heute ist", sagt Renate Vögele, eine der Initiatorinnen des Weltladens.

Der Weltladen in der Hindenburgstraße hat dienstags und freitags von 9 bis 12 Uhr und von 14.30 bis 18 Uhr geöffnet, samstags von 9 bis 12 Uhr.

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