Rammingen "Hotspot" für Rammingen im Gespräch

Rammingen / KF 24.10.2014

Dank der Glasfaserkabel verfügt die Gemeinde Rammingen über leistungsfähige Internetverbindungen. Von den etwa 400 Haushalten nutzt ungefähr die Hälfte das Angebot des Netzbetreibers ODR. Einen Hotspot, an dem jeder sich mit einem Mobilgerät ins Netz einloggen kann, gibt es aber nicht. Um die Möglichkeiten eines solchen Hotspots im oder am Rathaus auszuloten, hatte Bürgermeister Karl-Friedrich Häcker einen Vertreter des Unternehmens Level 421 zur jüngsten Gemeinderatssitzung eingeladen. Die Firma aus Ulm ist spezialisiert auf Internetverbindungen per Funk. Geschäftsführer Markus Haut erläuterte den Räten aber nicht nur die Hotspot-Technik, die für die Gemeinde für eine Monatsmiete von 40 bis 70 Euro zu haben wäre. Er stellte auch eine große Variante vor, wonach ganz Rammingen mit Funk-Internet versorgt werden könnte. Diese Verbindung sei noch leistungsfähiger als das Glasfasernetz, sagte Haut. Dafür müsste sich die Gemeinde aber mit 60 000 bis 70 000 Euro an den Investitionen beteiligen sowie eine stattliche Monatsmiete für Geräte bezahlen. Mehr als eineinhalb Stunden nahm sich Haut für seine Erläuterungen und für die Beantwortung der Fragen der Gemeinderäte Zeit. Die müssen die Fülle der Informationen erst einmal verarbeiten. In einer der nächsten Sitzungen soll über das Thema "Hotspot" erneut beraten werden.

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