Wenn der Opa gemeinsam mit der Enkelin an einem Kinderhochbeet schraubt, verbindet das Generationen. Thomas Honold (68) und Bella Habermann (10) haben jedenfalls diese Erfahrung gemacht – und geben ein perfektes Beispiel dafür ab, wie ein erfüllter Tag respektive Urlaubstag aussehen kann. Den Bauplan für das Hochbeet hat sich Opa Honold selbst ausgedacht und Skizzen angefertigt. Die Konstruktion ist vergleichsweise einfach und infolgedessen nicht so haltbar wie professionelle Hochbeete, bei denen der Innenraum mit Teichfolie ausgekleidet wird. Hier geht es schließlich in erster Linie darum, etwas gemeinsam zu machen. „Aber das hält schon eine Saison oder zwei“, meint Hobby-Konstrukteur Honold. Enkelin Bella hat uns die Materialliste geschickt und eine handschriftliche Bauanleitung:

Material: 4 x Pfosten, 4 x Längsbretter, 4 x Querbretter, 1 x Boden. 20 Holzschrauben (4,5 x 30mm). Anleitung: „Das Bodenbrett ist 102 cm x 47 cm. Die Pfosten sind 6 x 6 cm und 86 cm lang. Die Längsbretter sind 102 cm lang, und die Querbretter sind 51 cm lang. Die Stärke der Bretter ist 2 cm. Als erstes sägen wir am Boden an allen vier Ecken eine Aussparung von 6x6 cm heraus. Jetzt bauen wir die Längsbretter und die Querbretter zu zwei Rahmen zusammen. Nun verschrauben wir einen Rahmen mit dem Boden. Der zweite Rahmen wird auf den ersten Rahmen aufgesetzt. Die Pfosten werden von oben durchgesteckt und verschraubt. Am Schluss werden die Bretter mit den Pfosten mehrfach verschraubt.“
Die beiden Bau-Pioniere aus Blaustein bekamen die Bretter vom Nachbarn geschenkt, normales Fichtenholz. Es gibt aber ähnliche in jedem Baumarkt zu kaufen. Honold empfiehlt eine Breite von 10 cm. Zum Zeitaufwand sagt er: „Ein Geschickter kann das in zweieinhalb Stunden. Ungeübte brauchen einen Tag, Baumarktbesuch mit Zuschnitt eingerechnet.“ Fazit der Redaktion: So lässt sich für jedermann ein ganzer Urlaubstag füllen, zu Hause in der Region – Erfolgserlebnis inbegriffen.