Jubiläum 50 Jahre voller Neugier und Forscherdrang

Zum Jubiläum und zur Umbenennung der Schule gab es von Sponsoren T-Shirts mit Einstein-Logo und von der Stadt Blaustein eine Einstein-Figur geschenkt.
Zum Jubiläum und zur Umbenennung der Schule gab es von Sponsoren T-Shirts mit Einstein-Logo und von der Stadt Blaustein eine Einstein-Figur geschenkt. © Foto: Michael Seefelder
Arnegg / Michael Seefelder 03.07.2018

Gesund, clever und fit: So lautet das Motto der Grundschule Arnegg. Weil noch eine Portion Forschergeist hinzu kommt, liegt es auf der Hand, der Einrichtung den Namen eines ganz großen Denkers zu geben. Bei der Feier zum 50-jährigen Bestehen der Schule wurde dann die Namensänderung in „Grundschule Kleiner Einstein Arnegg“ offiziell. Von Sponsoren gab es eigens gedruckte T-Shirts, und die Stadt Blaustein schenkte der Schule eine Figur des in Ulm geborenen Physikers. Sie wird im Foyer einen Platz finden.

Das Schulhaus wurde am 29. Juni 1968 fertig gestellt. Der Bau war notwendig geworden, da die Gemeinde nach dem Zweiten Weltkrieg durch die Ansiedlung von Heimatvertriebenen stark gewachsen war. Wie Rektorin Martina Renner-Häckh in ihrer Ansprache sagte, habe es vor dem Bau Diskussionen über die katastrophalen Zustände rund um das Schulhaus gegeben.

Doch nicht nur die Platzverhältnisse in den Klassenzimmern unterschieden sich damals vom Alltag der Arnegger Schulkinder heute. Renner-Häckh erinnerte an die strengen Regeln und harten Strafen, die auch in ihrer Grundschulzeit in den 1970er Jahren teilweise noch zum Unterricht gehörten. Als von Schlägen mit dem Lineal auf die Finger, an den Ohren ziehen oder dem Werfen eines Schlüsselbundes die Rede war, machten manche Kinder große Augen.

Arneggs Ortsvorsteher Manfred Strobel brachte es auf den Punkt: „Früher war nicht alles besser, aber anders.“ Zur Schulgeschichte gab es eine Ausstellung, zu der neben alten Fotos, Zeitungsausschnitten und Dokumenten auch Schulranzen früherer Generationen gehörten.

Die Schulkinder unterhielten die zahlreich anwesenden Eltern, Großeltern, Onkel, Tanten und Freunde mit Gesangs- und Flöteneinlagen. Elternbeiratsvorsitzende Manuela Egle freute sich über „viele Gesichter, die ich aus früheren Schultagen noch kenne“. Schulamtsdirektorin Petra Schoch überbrachte die Grüße vom Ministerium und vom Staatlichen Schulamt Biberach, Blausteins Bürgermeister Thomas Kayser ging auf das Leben und Wirken Einsteins ein.

„Bleibt immer neugierig in dieser Welt“, rief er den Kindern zu. Dass sie sehr wohl neugierig sind, bewiesen die Kinder gleich bei dieser Gelegenheit mit ihren Berichten aus verschiedenen Projektgruppen.

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