Förderung 170.000 Euro für Denkmale im Kreis

Förderung für Denkmalpflege.
Förderung für Denkmalpflege. © Foto: dpa
Stuttgart / swp 06.09.2018

Aus der zweiten Tranche des Landes-Denkmalförderprogramms fließen insgesamt rund 171.000 Euro in den Alb-Donau-Kreis: Rund 68.000 Euro gibt es für die Außen- und Innensanierung der Kirche St. Martinus in Blaustein-Dietingen, deren Chor, Taufstein und eine Pieta aus der Ulmer Schule aus dem 15. Jahrhundert stammen. 103.000 Euro fließen in die Dachsanierung des Konventsgebäudes und der Klosterkirche in Blaubeuren. „Wir sind sehr dankbar für die Förderung des Landes“, sagte Dr. Henning Pleitner, Ephorus des Evangelischen Seminars, das in den Klostergebäuden beheimatet ist. Wegen der ursprünglich nicht erwarteten Arbeiten vor allem am Kirchen- und Turmdach liegen die seit mehr als zwölf Jahren laufenden Gesamtsanierung im Klosterbereich inzwischen bei rund 13,5 Millionen Euro.

Insgesamt fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in der zweiten Runde 2018 den Erhalt und die Sanierung von 220 Kulturdenkmalen. Dafür werden 11,5 Millionen Euro aus den Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH eingesetzt. Unterstützt werden 97 private, 84 kirchliche und 39 kommunale Denkmale.

Lob für Engagement

Der Landtagsabgeordnete Jürgen Filius (Grüne) lobt das große Engagement vieler Menschen in der Denkmalpflege: „Ob auf privater Basis, in Initiativen, Gruppen oder öffentlichen Einrichtungen: Mit ihrem Einsatz erhalten sie die Denkmale aus vergangenen Zeiten und machen damit die Geschichte lebendig.“ Jeder Euro Förderung löse bis zu acht Euro private oder öffentliche Folgeinvestitionen aus. Auch der CDU-Landtagsabgeordnete Manuel Hagel weist in einer Stellungnahme auf die „großzügige“ Ausschüttung hin: „Ich freue mich daher sehr, dass unsere Bemühungen für Blaustein und Blaubeuren nun Früchte getragen haben.“

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