Blaustein 1077 Sportler bei der Ulmer Laufnacht

Blaustein / PETRA STARZMANN 23.06.2014
Die "Blausteiner Sporttage" haben am Wochenende mit ihrem Höhepunkt begonnen. 100 Kilometer waren bei der "Ulmer Laufnacht" zu bewältigen. In kühler Nacht starteten so viele Teilnehmer wie nie zuvor: 1077.

Ganz im Zeichen von Bewegung steht die Blautal-Gemeinde bei den sechsten "Blausteiner Sporttagen", die neben den Kulturtagen und dem "Blausteiner Herbst" die dritte große Veranstaltung im Blausteiner Jahreskalender sind. Sie starteten am Freitag gleich mit dem Höhepunkt der sportlichen Wettbewerbe, der "Ulmer Laufnacht", die von den Machern des Einstein-Marathons ausgerichtet wird. Rund 5000 Zuschauer verfolgten am Freitagabend, wie insgesamt 1077 Teilnehmer an den Start gingen. "So viele wie noch nie", freute sich Veranstalter Markus Ebner. Vor glühenden Heißluftballonen und einem Feuerwerk gingen um 23 Uhr 168 Einzelläufer auf die 100-Kilometer-Strecke, 80 entschieden sich für die halbe Distanz. Weiter bewältigten 766 Läufer in Zweier-, Vierer- und Achterstaffeln die 100-Kilometer-Strecke. Außerdem starteten schon am frühen Abend 63 Volkswanderer auf die Laufnacht-Route, während sich andere Sportler noch bei der Spätzle-Party stärkten.

In der Nacht ging es nach Arnegg, Markbronn, Eggingen, Erbach, Donaustetten, Unterweiler, Unterkirchberg, Buch, Oberkirchberg, Wiblingen, Neu-Ulm und ins Ulmer Donaustadion, wo die 50-Kilometer-Marke war. Von dort aus verlief die Strecke an der Donau entlang nach Unterelchingen, weiter nach Oberelchingen, Thalfingen, Jungingen, über die Wilhelmsburg nach Lehr, Mähringen und durch das Kiesental zurück zum Blausteiner Ausgangspunkt.

Nach und nach erreichten Einzelläufer wie Staffelläufer am Samstag ihr Ziel im Blausteiner Stadion. "Es war super organisiert, alles war gut ausgeschildert und beleuchtet", lobte Tobias Mendler vom Achter-Staffel-Team "New Tec", der zum ersten Mal mitlief, die Streckenorganisation mit 17 Versorgungs- und Wasser-Stationen. Kühl war die Nacht, was vor allem die Teambegleiter auf den Fahrrädern spürten. Den Athleten kam es eher entgegen: "Kalte Nacht, heißer Lauf", kommentierte Guido Drescher vom Achter-Staffel-Team "Power Per Pedes".

Besondere Freude nach dem Einlauf in der Zielgeraden hatte Tanja Neumann aus Unterkirchberg. Sie war mit neun Stunden und 25 Minuten schnellste Einzelläuferin. "Ich hatte schon einen Platz auf dem Treppchen erhofft, doch mit dem ersten Platz habe ich nicht gerechnet", sagte die 43-Jährige über ihre überraschende Bestzeit bei der Laufnacht. Vergangenes Mal hatte sie noch zehn Stunden und 55 Minuten benötigt. Schnellster unter den Männern war Jürgen Kiebler aus Isny im Allgäu mit acht Stunden und drei Minuten.

Bereits am Samstagnachmittag konnte der Nachwuchs beim Bambini-Mehrkampf im Herrlinger Lindenhofpark seine Kräfte messen. Weiter geht es mit den Blausteiner Sporttagen kommenden Freitag, und zwar mit der Schüler-Olympiade der Blausteiner Schulen, den Bad-Blau-Schülerläufen und dem AOK-Kindergartenlauf.

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