Gesundheit Winterserie: Wohlfühl-Tempel für die Gesundheit

Stuttgart / Petra Walheim 04.01.2018
Für Menschen, die am Schnee keinen Spaß haben, sind die Thermal- und Gesundheits-Bäder im Land ideale Orte, um Körper, Geist und Seele zur Ruhe kommen zu lassen.

Wie schön es doch ist, im Freien im warmen Wasser zu plantschen, sich von den Düsen am Beckenrand durchrubbeln zu lassen und den Wölkchen nachzuschauen, die entstehen, wenn des Menschen warmer Atem auf kalte Luft stößt. Der Körper entspannt sich, die Seele wird weit und der Geist kommt zur Ruhe. Wenn dann auch noch das Wasser salzhaltig ist, wie im Solemar in Bad Dürrheim (Schwarzwald-Baar-Kreis), profitiert auch die durch die Heizungsluft oft arg strapazierte Haut vom Bad (www.badduerrheim.de).

Das Solemar ist nur ein Beispiel aus einer langen Reihe von  Thermal- und anderen Gesundheitsbädern, die es im Land gibt. Dabei hat fast jedes Haus seine eigene „Handschrift“. Gleich zwei Bäder der besonderen Art bietet Baden-Baden: Das gut 140 Jahre alte Friedrichsbad kombiniert die römische Badekultur mit irischen Heißluftbädern, und es ist nur für Menschen geeignet, die gerne nackt baden, denn es ist ein Nacktbad. Wer mag, kann sich auf einen Rundgang durch 17 Wohlfühl-Stationen  machen. Der führt durch Warm- und Heißluftbäder sowie verschiedene Thermalbäder. Bade- und Saunalandschaften mit unterschiedlich warmen Thermalwasser-Becken bietet die Caracalla Therme (beide Bäder www.carasana.de).

Ein Bad zum Hingucken ist das „Palais Thermal“ in Bad Wildbad im Kreis Calw im Nordschwarzwald. Ein Bad in maurischem Stil mit Herren-, Frauen-, Fürsten- und Sprudelbädern in umwerfendem Ambiente.  Thermalbäder gibt es auch auf der Schwäbischen Alb zum Beispiel in Bad Urach, am Albtrauf in Beuren sowie am Bodensee in Konstanz, Meersburg, Überlingen und Friedrichshafen. Der Heilbäderverband Baden-Württemberg bietet auf seiner Internetseite (www.heilbaeder-bw.de) einen Überblick über Thermal-, Mineral- und Solebäder im Land.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel