Stuttgart Wirtschaftsverbände sprechen sich für Grün-Schwarz aus

Stuttgart / dpa 22.03.2016

Landesverbandes der Baden-Württembergischen Industrie (LVI), Peer-Michael Dick und Wolfgang Wolf, am Dienstag in Stuttgart. Der Vorsitzende des Maschinenbauverbands VDMA und ebm-papst-Chef Rainer Hundsdörfer pflichteten ihnen bei: "Statt einer Politik des kleinsten gemeinsamen Nenners geht es jetzt um stabile Verhältnisse und Mut für mehr Marktwirtschaft."

LVI-Geschäftsführer Wolf warnte: "Die Verhandlungen über eine Regierungskoalition dürfen nicht durch parteipolitische oder gar persönliche Vorbehalte einzelner Politiker verzögert werden." Die CDU wollte am Dienstag über eine mögliche grün-schwarze Koalition beraten. Führende CDU-Politiker rechneten mit einem Votum der Landtagsfraktion für weitere Gespräche mit den Grünen. "Das war vielleicht nicht von Anfang an unsere Traumkoalition, ist aber angesichts des Wahlergebnisses auch nicht die schlechteste Lösung", sagte Dick. Bei der Wahl am 13. März waren die Grünen mit erstmals stärkste Kraft im Südwesten geworden.

Der Dachverband der Arbeitgeber sieht bei Grünen und CDU genug Gemeinsamkeiten in den für ihn wichtigen Kernthemen. Dazu gehörten etwa höhere Investitionen in den Straßenbau, in digitale Infrastruktur oder bei einer steuerlichen Forschungsförderung.

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