Streitthema Fracking steht für "Hydraulic Fracturing" - eine Methode vor allem der Erdöl- und Erdgasförderung. In Bohrungen wird mit einem Wasser-Sand-Chemikalien-Gemisch Gestein in 1000 bis 1500 Meter Tiefe aufgebrochen, um die Rohstoffe zugänglich zu machen. In den USA wird so verstärkt Erdgas gefördert. Umweltverbände warnen indes vor Erdbeben und Gefahren fürs Trinkwasser. Der deutsche EU-Energiekommissar Günther Oettinger (CDU) glaubt dagegen an den Erfolg der Methode.

Suchlauf In den Bereichen Konstanz und Biberach darf ein britisches Unternehmen Voruntersuchungen für Fracking machen. Die Konzession beschränkt sich aber lediglich auf "Schreibtischarbeiten" wie die Auswertung geowissenschaftlicher Daten. lsw/rol

"Finger weg vom Fracking"