Hohenheim Vertikaler Hightech-Garten an Uni Hohenheim

Studenten schauen sich den vertikalen Hightech-Garten an der Uni Hohenheim an. Foto: Sebastian Gollnow
Studenten schauen sich den vertikalen Hightech-Garten an der Uni Hohenheim an. Foto: Sebastian Gollnow © Foto: Sebastian Gollnow
Hohenheim / DPA 07.05.2018

Er soll den Smog in überlasteten Städten bekämpfen, die Luft kühlen und zugleich den Verkehrslärm vermindern - der vertikale Hightech-Garten, der am Montag an einer Fassadenwand an der Universität Hohenheim enthüllt wurde. Schöpfer des senkrechten Fassaden-Grüns, in das unter anderem rotierende Ligusterbäumchen eingepflanzt sind, ist das Hohenheimer Start-up „Visioverdis“.

„Wir müssen in den Städten immer dichter bauen, da brauchen wir neue Lösungen“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) bei der kurzen Zeremonie in Hohenheim. Die Entwicklung des High-Tech-Gartens sei ein Beispiel für ein vielversprechendes Start-up, das gefördert werden müsse.

Dank einer neuentwickelten Technik könnten auch größere Pflanzen und kleine Bäume an Fassaden installiert werden, sagte Aline Schick, Geschäftsführerin von „Visioverdis“. Bei der Installation in Hohenheim ragen etwa drei mannshohe Ligusterbäume, die sich permanent drehen, senkrecht aus der Wand. Zwischen den Bäumen wachsen grüne Stauden und Blumen wie etwa Feuernelken. Die neue Technik im Kampf gegen Umweltverschmutzung und Klimawandel sei besonders für extrem belastetet Mega-Städte gedacht, sagte Schick. „Es gibt bereits Anfragen aus Asien und den Golfstaaten.“

Firma Visioverdis

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