Ulm ist von der Bundesregierung als Partnerstadt für die Entwicklung digitaler Strategien für das Stadtleben der Zukunft auserkoren worden. In der Kategorie „Großstädte“ erhält die Donaustadt neben Solingen und Wolfsburg Fördermittel im Rahmen des Programms „Modellprojekte Smart Cities“, wie Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) am Mittwoch bekanntgab. Für Herausforderungen durch die Digitalisierung brauche es zukunftsfähige Konzepte der Stadtentwicklung, sagte Seehofer.

„Ulm hat eine klare Zukunftsvision“

Baden-Württembergs Digitalisierungsminister Thomas Strobl beglückwünschte Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch (beide CDU): „Ulm hat eine klare Zukunftsvision: Die Stadt will die Digitalisierung nutzen, um das Leben der Menschen vor Ort, in ihrer Kommune, ganz konkret zu verbessern.“ Ulm sei mit wegweisenden Projekte Vorbild für viele Kommunen im Land.

Ulm hatte in dem Wettbewerb eine Förderung von 7,8 Millionen Euro beantragt, die Stadt trägt zudem einen Eigenanteil von 35 Prozent der bewilligten Mittel. Die Förderung beginnt 2020 und läuft bis 2026. Insgesamt haben 13 Städte unterschiedlicher Größe Fördermittel gewonnen. Bei der Bewerbung um den Standort einer mit rund 500 Millionen Euro vom Bund geförderten Forschungsfabrik für Batteriezellen war Ulm kürzlich ungeachtet seiner fortschrittlichen digitalen Infrastruktur leer ausgegangen. Den Zuschlag des Bundesforschungsministeriums bekam Münster.

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