Bei der Frage, ob der damalige Regierungschef Stefan Mappus (CDU) Einfluss auf den blutigen Polizeieinsatz am 30. September 2010 genommen hat, spielen Stumpf und Hammann eine Schlüsselrolle. Gegen beide hatte die Staatsanwaltschaft ermittelt. Stumpf hat im Zusammenhang mit dem Wasserwerfereinsatz einen Strafbefehl wegen fahrlässiger Körperverletzung im Amt akzeptiert und ist damit vorbestraft. Das Verfahren gegen Hammann wegen des Verdachts der uneidlichen Falschaussage ist eingestellt. Damit können nun beide vom Ausschuss umfangreich befragt werden.